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Handball-Oberliga HSG Delmenhorst kassiert in Bremervörde bittere Niederlage

Von Klaus Erdmann | 11.12.2016, 17:39 Uhr

Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben beim TSV Bremervörde eine bittere 28:31 (16:14)-Niederlage kassiert. Sie mussten in den letzten zwei Minuten drei Gegentreffer hinnehmen.

Die Handballer der HSG Delmenhorst haben vor der „Weihnachtspause“ eine bittere Niederlage bezogen. Beim Tabellenneunten TSV Bremervörde zeigte das Schlusslicht der Oberliga eine überzeugende Vorstellung, musste am Ende jedoch ein 28:31 (16:14) quittieren. „Die Mannschaft tut mir leid, denn sie hat aufopferungsvoll gekämpft und Charakter gezeigt“, meinte Andre Haake.

HSG ersatzgeschwächt

Der Spielertrainer konnte am Samstagabend aufgrund einer Erkrankung nicht mitwirken. Ferner fehlten Philipp Freese (verletzt), die Torhüter Olaf Sawicki (gesperrt) und Sönke Schröder (Urlaub) sowie Christopher Hartwig, der sich am Vormittag erkrankt abmeldete.

Delmenhorst liegt lange in Führung

Delmenhorst kassierte eingangs drei Treffer in Folge, führte in der 10. Minute jedoch mit 5:4. „Wir hatten Bremervörde im Griff“, berichtete Haake. Seine Mannschaft zog in er 22. (12:8) und 26. Minute (14:10) auf vier Treffer davon, doch die Hausherren ließen nicht locker. Nach der ersten Hälfte lagen die Gäste mit 16:14 in Front.

In Abschnitt zwei bemühten sich die Bremervörder lange vergeblich darum, die Führung zu erobern. Mitte der zweiten Halbzeit hieß es 22:19 für HSG . „In dieser Phase haben wir es versäumt, den Vorsprung noch weiter auszubauen“, sagte Haake. Mit dem 26:25 sorgte Stefan Timmermann in der 54. Minute für die letzte Führung des Gastes. Drei Minuten später verwandelte Frederic Oetken einen Siebenmeter zum 28:28. Lars Petersen sorgte nach 58:24 Minuten für Bremervördes 29:28, ehe der Delmenhorster Niclas Schanthöfer drei Sekunden später eine Zeitstrafe erhielt. In Überzahl gelangen dem TSVer Adnan Salkic noch zwei Tore für den Gastgeber. Der Routinier erzielte insgesamt elf Treffer (acht nach der Pause) gegen die spielerisch überlegene HSG.

Nächste Partie am 7. Januar 2017

Haake betonte, dass Bremervörde keine Zeitstrafe bekommen habe. „In der Schlussphase hätte es zwei, drei Zeitstrafen für den TSV geben können“, ergänzte der Coach „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.“ Die HSG Delmenhorst geht als Schlusslicht in die Pause und erwartet am Samstag, 7. Januar 2017, 19 Uhr, die HSG Schwanewede/Neuenkirchen.