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Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg feiert Sieg mit emotionalem Ende

Von Daniel Niebuhr | 14.05.2017, 19:22 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg sichern Rang vier in der Oberliga durch ein 37:24 gegen den TV Oyten II. Danach werden zwei Urgesteine verabschiedet.

Natürlich wurde es am Samstag emotional, das ist an letzten Spieltagen im Handball nicht anders als in anderen Sportarten. Die HSG Hude/Falkenburg verabschiedete nach dem Oberliga-Kehraus mit Betreuer Sebastian Zwiener und Torhüterin Katharina Woltjen zwei Urgesteine; „sehr berührende Momente“, wie Timo Stein fand. Besonders weil der Huder Trainer von seiner Keeperin noch einmal vorgeführt bekam, was ihm künftig fehlt: Woltjen hielt beim 37:24 (16:12) über den TV Oyten II vier Siebenmeter.

Petersen stark auf Außen

Stein muss für die Zukunft aber nicht bange sein; erstens hat er mit Mareen Rump schon eine vielversprechende Nachfolgerin verpflichtet – und zweitens demonstrierte seine Mannschaft gegen Oytens Drittliga-Reserve noch einmal ihre Stärke. Nach einer ausgeglichenen Viertelstunde und dem Zwischenstand von 8:8 zogen die Gastgeberinnen in den folgenden acht Minuten auf 14:9 davon, besonders Saskia Petersen, die aushilfsweise als Außen spielen musste, glänzte mit einer starken Wurfquote.

Nur neun Spielerinnen dabei

Am Huder Sieg bestand nie ein Zweifel. US-Nationalspielerin Ashley Butler, die trotz einer Nackenstarre auflief, machte den Abstand mit ihrem 29:19 in der 48. Minute zum ersten Mal zweistellig. Es passte zum Nachmittag, dass die starke Petersen den 37:24-Schlusspunkt setzte, der Platz vier in der Abschlusstabelle besiegelte. „Wir haben gezeigt, dass mit uns auch künftig zu rechnen ist“, sagte Stein. Seine größte Baustelle ist die fehlende Breite des Kaders: Gegen Oyten waren es wieder nur neun Spielerinnen.