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Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg in Trainerfrage auf gutem Weg

Von Daniel Niebuhr | 17.12.2016, 15:29 Uhr

Handball-Oberligist HSG Hude/Falkenburg führt Gespräche mit möglichen Trainerkandidaten. Das Damen-Team tritt am Sonntag in Oyten an.

Schön, wenn jemand im hektischen Sportgeschäft mal ein wenig Ruhe ausstrahlt. Am Donnerstag verkündeten die Oberliga-Handballerinnen zwar das sofortige Ende der Amtszeit von Trainer Dean Schmidt, der Puls der Verantwortlichen rast deshalb seitdem aber nicht dauerhaft. „Wir sehen das ganz locker“, sagt die stellvertretende Abteilungsleiterin Michaela Cordes, was vermutlich einiges mit der aktuellen Zwischenlösung zu tun hat. Im Auswärtsspiel beim TV Oyten II am Sonntag (15 Uhr) – immerhin das Duell des Dritten beim Vierten – sitzt mit Reserve-Coach Inge Breithaupt eine regionalligaerfahrene Trainerin auf der Bank.

Entscheidung mit Januar

Nach dem Oyten-Spiel geht Hude/Falkenburg in die Winterpause, ohne noch echte Chancen auf eine Rückkehr in die 3. Liga zu haben – was immerhin zur Entspannung in der Trainerfrage beiträgt. „Bis Mitte Januar wollen wir schon einen neuen Trainer haben. Aber zur Not“, sagt Cordes, „macht Inge das bis zum Ende der Saison.“

Chemie zu Vorgänger Schmidt soll stimmen

Dazu wird es vermutlich nicht kommen, denn die HSG ist bei der Suche nach Schmidts Nachfolger schon relativ weit. Bei der Partie in Oyten soll schon ein Kandidat auf der Tribüne sitzen, um sich das Team anzuschauen. Ein Kriterium ist die Chemie zu Schmidt, der die Verantwortung studienbedingt abgeben musste, künftig den weiblichen Nachwuchsbereich verantwortet und eng mit dem neuen Damentrainer zusammenarbeiten wird. „Die beiden müssen zusammenpassen“, sagt Cordes und lobt Schmidts außergewöhnlichen Tatendrang: „Nur weil er nicht mehr Trainer ist, heißt das nicht, dass er jetzt weniger macht. Er ist bei der HSG begeistert dabei.“