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Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg kämpft sich durch

Von Daniel Niebuhr | 07.05.2017, 18:35 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg gewinnen bei der HSG Phoenix und erhalten die Chance auf Platz drei.

Die Saison ist für die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg fast vorbei, seit Wochen kann Trainer Timo Stein bereits am Kader für die Zukunft basteln – ein Ziel hat der ehrgeizige Oberligist aber doch noch: die schlechteste Platzierung seiner Geschichte zu verhindern. Seit Gründung der Spielgemeinschaft aus dem TV Hude und dem TV Falkenburg 2006 war die HSG am Saisonende nie schlechter als Oberliga-Dritter, momentan liegt Steins Team auf Rang vier, kann den drittplatzierten TV Dinklage aber am letzten Spieltag noch überholen. Dafür hat die Mannschaft am Samstag mit einem 25:21 (11:8)-Sieg bei der HSG Phoenix gesorgt, der nach der 23:32-Klatsche gegen den ATSV Habenhausen in der Vorwoche auch als kleine Wiedergutmachung zu verstehen war. „Ich habe wenig zu bemängeln, außer, dass wir bestimmt 20 Großchancen vergeben haben“, meinte Stein.

Galle als zehnfache Torschützin

In einem kampfbetonten Spiel musste sich Hude/Falkenburg dafür aber quälenb. Bis zum 5:6 Mitte der ersten Hälfte lagen die Gäste zurück, danach ließen sie aber neun Minuten keinen Gegentreffer zu und übernahmen mit 8:6 die Führung. Beim 11:8 zur Pause schien die HSG auf Kurs zu sein, nach dem 13:9 durch Mareike Zetzmann in der 34. Minute verlor sie aber den Faden. Mit einem 6:1-Lauf warfen die Gastgeberinnen ein 15:14 heraus, danach blieb es bis in die Schlussphase hinein eng. Nach dem 18:18 in der 52. Minute trafen nacheinander die zehnfache Torschützin Jessica Galle, Zetzmann und zweimal Nadja Albes und sorgten mit den Treffern zum 22:18 bis zur 56. Minute für die Vorentscheidung. Am letzten Spieltag erwartet Hude/Falkenburg am kommenden Samstag den TV Oyten II. Die zum TV Neerstedt wechselnde Albes wird dann aus privaten Gründen fehlen, der Sieg am Samstag war also ihr letztes Spiel.