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Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg mit gestörter Vorbereitung

Von Daniel Niebuhr | 04.11.2016, 19:36 Uhr

Nach einer durchwachsenen Trainingswoche kommt das Spitzenspiel gegen die HSG Wilhelmshaven für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Von einer ernsten Lage bei der HSG Hude/Falkenburg zu sprechen, wäre sicher nicht angemessen – schließlich stehen die Handballerinnen immerhin noch im oberen Oberliga-Mittelfeld. Fünf Minuspunkte waren nach sieben Spielen für den Titelanwärter allerdings nicht eingeplant, und auch die kritische Personallage bereitet Trainer Dean Schmidt Kopfzerbrechen. In dieser Woche war ein geregeltes Training wegen Krankheiten und dienstlichen Ausfällen kaum möglich, am Donnerstag trainierte das Team mit der A-Jugend, um sich überhaupt einigermaßen auf das schwere Spiel am Sonntag (16.30 Uhr) gegen die ungeschlagene HSG Wilhelmshaven vorzubereiten.

Hoffnung auf große Kulisse

Der Tabellenzweite, sagt Schmidt, kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. „Es wird eine große Herausforderung. Wir konnten uns zuletzt nicht einspielen“, sagt der Coach. Dafür soll in der Halle am Huder Bach die Unterstützung von den Rängen den Trainingsrückstand kompensieren. Die HSG veranstaltet ab 10 Uhr den Familientag, entsprechend hofft man auf eine große Kulisse für das Spitzenspiel der Frauen gegen Wilhelmshaven. „Ich freue mich auf die Veranstaltung. Man trifft viele Leute und kann sich mal unterhalten“, sagte Schmidt. „Es soll für alle ein schöner Tag werden. Wir wollen dazu beitragen.“