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Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg mit Sorgen nach Habenhausen

Von Richard Schmid | 20.10.2017, 16:53 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg reisen ersatzgeschwächt zum ATSV Habenhausen. Der Spitzenreiter wollte die Partie aus Personalnot sogar verlegen.

Vor dem schweren Oberliga-Auswärtsspiel am Sonntag (17 Uhr) beim ATSV Habenhausen plagen sich die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg mit großen Personalsorgen herum. Ashley Butler und Lisa-Marie Hillmer sind beruflich verhindert, Kerstin Cordes ist im Urlaub und Saskia Petersen, die sich nach wie vor mit der vor gut drei Wochen zugezogenen Bänderverletzung herumplagt, ist ebenfalls nicht dabei. Zudem sagte auch noch Mareike Tielemann aus persönlichen Gründen ab. Die Spielerin wird nicht mehr für die HSG auflaufen, da sie die Mehrfachbelastung aus Beruf und Mutter verbunden mit der Anreise aus Bockhorn nicht bewältigen kann, wie HSG-Trainer Timo Stein mit Bedauern mitteilte.

Habenhausen lehnte Verlegung ab

„Wir hatten aufgrund der personellen Engpässe noch versucht, das Spiel zu verlegen. Das aber ist am Widerspruch aus Habenhausen gescheitert“, berichtet Stein. ATSV-Trainer Marcel Klische wirbt um Verständnis: „Wir konnten einer Verschiebung nicht zustimmen, da wir dann nicht unseren vollständigen Kader zur Verfügung gehabt hätten.“

Zu allem Überfluss fiel in der Trainingswoche in Hude auch noch Trainer Stein krank aus. Am Sonntag allerdings wird er auf jeden Fall dabei sein. Der gerupfte Kader wird mit Spielerinnen der zweiten Mannschaft verstärkt. „Auf jeden Fall dabei ist Anja Wessels, alles Weitere wird kurzfristig abgestimmt“, sagt Stein.

Pokalduell ging an Hude

Im Gegensatz zu den Gästen kann ATSV-Trainer Klische auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen. „Wir hatten in einigen Spielen ähnliche Probleme wie jetzt Hude/Falkenburg und dadurch auch einige Spiele verloren“, sagt er. In der Pokalrunde gewannen die Huderinnen vor einer Woche das Duell mit Habenhausen 18:12, beide Trainer wollen daraus aber keine Prognose für den Sonntag ableiten. Stein kündigt an: „Wir werden das Beste aus unserer unerfreulichen Situation machen. Gegen uns wollen immer alle in Bestbesetzung antreten.“