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Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg noch in der Selbstfindung

Von Daniel Niebuhr | 04.12.2016, 10:50 Uhr

Es läuft gerade nicht alles rund bei den Oberliga-Handballerinnen der HSG Mit einem Sieg in Habenhausen soll zumindest Platz vier verteidigt werden.

Die üblichen Floskeln spart sich Dean Schmidt. Von Wiedergutmachung oder Wut im Bauch will er nicht sprechen vor dem Auswärtsspiel beim ATSV Habenhausen am Sonntag (17 Uhr), die jüngste 21:25-Pleite gegen den TV Cloppenburg hat der Stimmung bei den Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg aber einen offensichtlichen Dämpfer versetzt. „Wir sind in einer Phase, die nicht einfach ist. Das ist zum großen Teil noch Selbstfindung“, sagt der Trainer. Nach drei Niederlagen aus fünf Heimspielen ist der angestrebte Aufstieg bei sieben Punkten Rückstand auf den verlustpunktfreien VfL Stade bereits kein Thema mehr.

Gegner setzt auf Kollektiv

Allerdings wollen sich die Huderinnen zumindest in der Spitzengruppe etablieren. Hinter den Stadern liegen die Plätze zwei bis sieben innerhalb von drei Punkten zusammen, die HSG ist als Vierter mittendrin. „Alle nehmen sich die Punkte gegenseitig weg, deshalb sieht die Position erst einmal nicht so schlecht aus“, findet Schmidt. Zur Favoritenrolle in Habenhausen reicht es allemal. Der Abstiegskandidat hat erst ein Heimspiel gewonnen, das aber völlig überraschend gegen den starken BV Garrel. Die Bremerinnen müssen auf ihr Kollektiv vertrauen, sie sind das einzige Team, in dem noch niemand mehr als acht Tore in einer Partie geworfen hat. Huder Spielerinnen ist das, zum Vergleich, schon sieben Mal gelungen. Dennoch sah Hude/Falkenburg gegen Kellerkinder in der laufenden Saison nicht immer souverän aus.