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Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg will mit Sieg in die Pause

Von Daniel Niebuhr | 23.09.2016, 22:51 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg wollen vor ihrer Vier-Wochen-Pause noch die Punkte beim VfL Oldenburg III einfahren.

Man muss kein Hellseher sein, um vorherzusagen, dass Dean Schmidts Begrüßung mit dem gegnerischen Trainer am Samstagnachmittag etwas herzlicher ausfallen dürfte als bei handelsüblichen Punktspielen. Der Coach ist ab 16 Uhr mit seinen Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg zu Gast beim VfL Oldenburg III in der Robert-Schumann-Halle – seinen Oldenburger Konterpart Torsten Feickert wird er dann nicht zum ersten Mal in dieser Woche sehen. Schmidt und Feickert trainieren zusammen die VfL-Männermannschaft, Schmidts Plan für das erste Duell ihrer Teams klingt einfach: „Er darf mir vorher die Hand schütteln und hinterher zum Sieg gratulieren.“

Gelöste Stimmung in der Trainingswoche

Schmidts kernige Ansage zeugt von Selbstvertrauen des Trainers, das am vergangenen Wochenende neue Nahrung erhalten hat. Beim 26:24 über den unbequemen TV Dinklage drehte Hude/Falkenburg einen Sechs-Tore-Rückstand, die Stimmung sei seitdem „gelöst, wie ich es selten erlebt habe“. Die Trainingswoche danach lief sehr gut, wie der Trainer berichtet. Für die Partie in Oldenburg plant er einen Sieg ein, die Kräfteverhältnisse schätzt er wie folgt ein: „Wenn wir Normalform erreichen, gewinnen wir.“ Ein Sieg wäre im Titelrennen Gold wert, erst recht, weil die Huderinnen anschließend vier spielfreie Wochen vor sich haben. „Wenn wir gewinnen, haben wir nur zwei Minuspunkte nach vier Spielen. Dann wären wir mit einem blauen Auge davongekommen“, meint Schmidt. Die Spielpause will er zu einer „zweiten Vorbereitung“ nutzen: „Da wird hart gearbeitet.“