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Handball-Oberliga Katharina Woltjen zurück bei HSG Hude/Falkenburg

Von Richard Schmid | 26.01.2019, 20:29 Uhr

Die HSG Hude/Falkenburg freut sich auf die Rückrunde in der Handball-Oberliga der Frauen – und über eine Rückkehrerin.

Am Sonntag werden bei der Handball-Weltmeisterschaft der Männer die Medaillen vergeben, was kaum jemanden in der Republik mehr kalt lässt. Für die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg hat das ganz handfeste Auswirkungen; ihr Jahreseinstand in der Oberliga gegen den VfL Oldenburg III wurde nämlich abgesagt, „auf Wunsch beider Mannschaften“, wie HSG-Trainer Dean Schmidt erklärt. Ein Ausweichtermin steht noch nicht fest.

Die Huderinnen müssen sich also noch bis zum Auswärtsspiel bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn am 2. Februar gedulden, bis es mit den Pflichtspielen weitergeht. Mit dem bisherigen Saisonverlauf kann das Trainergespann, das neben Schmidt auch noch Birgit Deeben umfasst, sehr zufrieden sein. „Bis auf zwei Ausrutscher haben wir uns bestens verkauft“, meint Schmidt, der vor allem die sehr gute Stimmung im Team als Basis für den Erfolg hervorhebt. „Gerade in einigen engen Spielen hat die Mannschaft hervorragend gekämpft und sich gegenseitig unterstützt.“

„Bester Torwartrio der Liga“

Auch die Vorbereitung während der sechswöchigen Winterpause ist gut gelaufen. „Viele kleine Verletzungen konnten auskuriert werden. Und auch beim Training waren alle bis auf einige durch Erkältungskrankheiten bedingte Ausfälle an Bord“, sagt Schmidt. Ein am Donnerstag gegen Elsfleth absolviertes Trainingsspiel diente dazu, wieder in den Spielrhythmus zu finden und spielerische Abläufe zu optimieren. Gleichwohl sieht Schmidt für den weiteren Saisonverlauf in einigen Bereichen noch Verbesserungsbedarf. „Wir müssen im Angriff kaltschnäuziger werden und uns besser belohnen.“

Hinten hat die HSG sogar personelle Unterstützung bekommen: Katharina Woltjen ist zurück. Die Torhüterin, die im Sommer zum damaligen Drittligaaufsteiger VfL Stade wechselte, spielt wieder für Hude/Falkenburg. Wobei, so richtig weg war sie eigentlich nie. Sofern es ihre Zeit zuließ, hat sie die Heimspiele der HSG besucht und ihre ehemaligen Teamkameradinnen unterstützt. „Mit ihr und unseren beiden weiteren Torfrauen Fenja Schwark und Tabea Westermann sind wir richtig gut aufgestellt“, so Schmidt, „Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, wir haben das stärkste Torhüter-Trio der Oberliga.“