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Handball-Oberliga Männer HSG Delmenhorst gastiert beim TSV Bremervörde

Von Klaus Erdmann | 09.12.2016, 16:06 Uhr

Letztes Spiel im Jahr 2016: Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst treten an diesem Samstag ab 18 Uhr beim TSV Bremervörde an.

Das 27:26 beim VfL Edewecht macht’s möglich: Die Handballer der HSG Delmenhorst, Schlusslicht der Oberliga, setzen zum Sprung an. Im Falle eines Sieges beim TSV Bremervörde würde die Mannschaft die Rote Laterne an die TSG Hatten-Sandkrug weiterreichen. Bremervörde, mit 8:12 Punkten Elfter, und Delmenhorst (4:16 Zähler) stehen sich an diesem Samstag ab 18 Uhr in der Halle an der Tetjus-Tügel-Straße gegenüber. Es handelt sich um das letzte Spiel vor der „Weihnachtspause“.

HSG hat gut trainiert

„Wir müssen nachlegen“, betont Andre Haake, der bei der HSG mit Werner Rohlfs ein Trainerduo bildet. Die Mannschaft habe nach dem Sieg in Edewecht während der Woche gut trainiert und sei fokussiert.

Haake, der aufgrund einer Verletzung erneut nicht mitspielen kann, bezeichnet den Gegner, der über eine „gute Mischung“ verfüge, als „unbequem“. Der TSV verfüge über eine gute „linke Achse“, die man in den Griff bekommen müsse. Dieser Achse gehören der 22-jährige Linksaußen Lars von Kamp und der 13 Jahre ältere Adnan Salkic an. Gemeinsam mit dem ebenfalls 35-jährigen Kreisläufer Marcus Hölling erzielten sie am vergangenen Wochenende – beim 20:31 beim TV Neerstedt – 16 Tore.

Nächstes Heimspiel am 7. Januar 2017

Bremervörde sammelte sechs der acht Punkte in eigener Halle. Gegen den Elsflether TB (27:36) und die HSG Schwanewede/Neuenkirchen (28:35) gab es Heimniederlagen. Haake rechnet mit einem „Hexenkessel“. Er sagt: „Es kommen meistens nicht mehr als 150 Zuschauer, aber die sogen für Unruhe. Damit müssen wir klar kommen.“

Neben Spielertrainer Haake fehlen in Bremervörde zwei weitere Aktive: Philip Freese fällt nach wie vor verletzungsbedingt aus und Torwart Olaf Sawicki wurde nach seinem Feldverweis (mit Bericht) in Edewecht gesperrt. Die Teamkollegen werden nochmals alles geben müssen, damit der Sprung gelingt. Nach der Partie in Bremervörde folgt eine vierwöchige Pause. Am 7. Januar, 19 Uhr, stellt sich die HSG Schwanewede/Neuenkirchen in der Halle am Stadion vor.