Ein Angebot der NOZ

Handball-Oberliga Neerstedt quält sich zum 31:26 gegen Neuenhaus/Uelsen

Von Richard Schmid | 21.02.2016, 14:18 Uhr

Die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten SG Neuehaus/Uelsen mit 31:26 (19:17) gewonnen.

Schwerer als von vielen erwartet taten sich die Handballer des TV Neerstedt beim 31:26 (19:17) Erfolg gegen den punktlosen Tabellenletzten der Oberliga Nordsee SG Neuenhaus/Uelsen. „Wir sind froh zwei Punkte geholt zu haben gegen diese Mannschaft. Es war ein Arbeitssieg, mehr nicht“, kommentierte Neerstedts Trainer Jörg Rademacher das Spiel seines Teams.

Björn Wolken überragend

Die Gäste erwiesen sich über weite Strecken des Spiels als durchweg gleichwertiger Gegner. Immer dann, wenn sich der TV Neerstedt mit einigen Toren Vorsprung absetzte, kämpfte sich das Team um Trainer Jens Luttermoser wieder heran. Bis zur 25. Minute der ersten Halbzeit führten die Gastgeber bereits mit 16:12. Doch nur wenige Minuten später erzielten die Gäste den verdienten Ausgleich zum 16:16. Kurz vor Ende der ersten Hälfte gelang dem Heimteam ein Zwei-Tore-Vorsprung zum 19:17. Diese Führung war vor allem dem in der ersten Hälfte überragenden Rückraumspieler Björn Wolken geschuldet, der allein in dieser ersten Hälfte elf Treffer (davon vier Siebenmeter) für den Gastgeber warf.

TV Neerstedt zieht erst in den Schlussminuten davon

Auch in der zweiten Halbzeit tat sich die Rademacher-Sieben, die ohne die weiter verletzten Christoph Kuper und Malte Kasper sowie den privat verhinderten Tim Schulenberg antrat, schwerer als ihr lieb sein konnte. Diverse Abstimmungsprobleme in der Abwehr machten es dem Gegner unnötig leicht, zu Treffern zu kommen. In der hektischen und zudem von technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägten Partie, hätte sich niemand der etwa 130 Zuschauer gewundert, wenn die Gäste ihre ersten Punkte in dieser Saison hätten einfahren können. Erst in den letzten zehn Minuten gelang es Neerstedt, den Sieg über 25:24 (51.) und 27:24 (54.) mit 31:26 einzutüten.

Schwache Schiedsrichterleistung

Eine nicht gerade souveräne Leistung zeigte das noch sehr junge Schiedsrichtergespann Alexander Dietz und Lennart Drop aus Osnabrück, die keine einheitliche Linie erkennen ließen. Fouls, die auf der einen Seite mit Siebenmeter und einer Zwei-Minuten Strafe belegt wurden, wurden auf der anderen Seite noch nicht einmal mit einem Freiwurf geahndet. Allerdings verteilte sich die Fehlerquote auf beide Teams, weshalb niemand entscheidend bevorteilt oder benachteiligt wurde.