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Handball-Oberliga Parallele zwischen Werder und der HSG Delmenhorst?

04.03.2016, 22:19 Uhr

Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst erwarten die SG Achim/Baden und wollen den Überraschungssieg von Diepholz vergolden.

Werder Bremen (4:1 in Leverkusen) und HSG Delmenhorst (30:26 bei der SG Barnstorf/Diepholz) – diese beiden Teams verbindet, dass sie nach unerwarteten Erfolgen nachlegen wollen/müssen. Andre Haake gefällt dieser Vergleich: „Diese Parallele kann man so ziehen.“ Der Spielertrainer und seine Oberliga-Handballer empfangen am Sonntag, 17 Uhr, die SG Achim/Baden. Man wolle, so Haake, den Überraschungssieg „vergolden“.

Die Vorzeichen sind gut: Erstens dürfte der Aufsteiger durch den letzten Auftritt Selbstvertrauen gewonnen haben. Zweitens zählt der Gast, der als Tabellenneunter ein Spiel und drei Punkte mehr als die HSG (mit 13:23 Zählern Elfter) aufweist, nicht gerade zu jenen Teams, die in fremden Hallen Schrecken verbreiten. Achim/Baden brachte es auf 0:14 Auswärtspunkte, ehe vor zwei Wochen ein 22:19 in Elsfleth folgte. Drittens erinnert sich die HSG gerne an das Hinspiel, das sie mit 25:23 gewann.

Haake, der vor der Rückraumachse der SG (Dennis Summa, Marvin Pfeiffer, Florian Block-Osmers) warnt, betont, dass die Stimmung während der Woche „super“ gewesen sei und man am Donnerstag konzentriert trainiert habe. Es fehlt Niclas Schanthöfer (Fußverletzung). „Er war gerade einigermaßen fit. Es ist bitter, dass er ausfällt“, sagt Haake.