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Handball-Oberliga Schmidt bleibt Trainer bei der HSG Hude/Falkenburg

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 22.04.2018, 21:04 Uhr

Eine der wichtigsten Weichen für die kommende Spielzeit 2018/2019 haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg schon vor dem 26:26 (17:15)-Unentschieden gegen den TV Dinklage gestellt: Dean Schmidt trainiert auch in der kommenden Saison die HSG – allerdings als Teil eines Trainer-Duos.

Denn Schmidt ist nicht nur beruflich, sondern auch in der Jugendarbeit der HSG stark eingespannt, weshalb ein Partner Schmidt ein wenig entlasten soll. Wer das sein wird, steht noch nicht fest, man sei aber „in guten Gesprächen“, sagte Schmidt.

Der Oldenburger treibt die Kaderplanung mit dem HSG-Vorstand zur Zeit intensiv voran. Ihre definitive Zusage für die neue Saison haben Saskia Petersen und Lisa-Marie Hillmer gegeben. Auch beim Großteil des Kaders geht Schmidt von einem Verbleib bei der HSG aus. Als Zugänge stehen Laura Meyer und Sarah Seidel (beide TSG Hatten-Sandkrug) fest, die HSG verlassen wird Kerstin Cordes (HSG Delmenhorst). Dean Schmidt sagt: „Wir sind auf der Suche nach Spielerinnen, die sich bei uns weiterentwickeln wollen.“

Das Remis gegen den TV Dinklage war für Hude/Falkenburg ein gefühlter Sieg. Denn im allerletzten Aufgebot spielten Saskia Petersen und Frauke von Freeden noch angeschlagen, weshalb Schmidts Freundin Judith Niewiora aushalf. Die HSG zeigte eine gute erste Halbzeit, in der sie teilweise mit fünf Toren führte. Dann ließen die Kräfte allmählich nach. Doch Hude kämpfte, führte lange knapp und kassierte in der 60. Minute einen Siebenmeter zum Endstand.