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Handball-Oberliga TV Neerstedt enttäuscht beim VfL Fredenbeck II

Von Daniel Niebuhr | 01.05.2017, 19:08 Uhr

Mit einem erneut kleinen Kader verlieren die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt beim voraussichtlichen Absteiger VfL Fredenbeck II.

Es geht für den TV Neerstedt in der Handball-Oberliga eigentlich um nicht mehr allzu viel – das Saisonfinale, das sich gerade abzeichnet, lässt Trainer Jörg Rademacher aber dennoch nicht kalt. Dem scheidenden Übungsleiter war nach dem 21:24 (10:12) beim voraussichtlichen Absteiger VfL Fredenbeck II im letzten Auswärtsspiel mit der Neerstedter Mannschaft am Samstag die Ernüchterung deutlich anzumerken; es klang schon bitter, als er befand: „Die Luft ist raus, und das ist sehr schade.“

Schlechteste Platzierung seit 13 Jahren

Dass es die schlechteste Saison des Vereins seit dem Oberliga-Aufstieg 2004 wird, steht bereits fest – mehr als Platz neun ist nicht mehr drin und auch das nur, wenn dem Team am kommenden Samstag ein Überraschungssieg gegen Meister ATSV Habenhausen gelingt. Rademacher kann aber eigentlich gar nicht so viel dafür. In Fredenbeck musste er erneut mit einem Mini-Kader arbeiten, dem gegen einen motivierten Gegner in der Schlussphase die Luft ausging.

Einbruch in der Schlussphase

Lange Zeit verlief die Partie ausgeglichen, in der 37. Minute führten die Gäste noch 14:13. Schon da aber deutete sich an, dass es besonders im Angriff nicht reichen wird. Fredenbeck nahm Torjäger Eike Kolpack in Manndeckung und stellte Neerstedt damit vor enorme Probleme. „Wir haben keine Lösungen gefunden“, meinte Rademacher.

Björn Wolken, der das Team ab Sommer als Trainer übernimmt, gelang in der 54. Minute noch der 21:21-Ausgleich, die letzten drei Tore danach warf aber Fredenbeck. „Es war eine verdiente Niederlage“, stellte Rademacher fest.