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Handball-Oberliga TV Neerstedt und HSG Delmenhorst treten auswärts an

09.10.2015, 22:30 Uhr

Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst und des TV Neerstedt treten an diesem Samstag, 10. Oktober 2015, auswärts an: Die HSG gastiert beim SV Beckdorf; der TVN reist zur SG Neuenhaus/Uelsen.

Der vierte Spieltag der Handball-Oberliga beschert der HSG Delmenhorst und dem TV Neerstedt am heutigen Abend Auswärtsaufgaben. Aufsteiger HSG tritt beim Titelkandidaten SV Beckdorf an. Der TVN stellt sich beim punktlosen Schlusslicht SG Neuenhaus/Uelsen vor. Beide Spiele beginnen um 19.30 Uhr.

Fünf HSG-Spieler verletzt

Die HSG Delmenhorst plagen Sorgen. Zum einen musste der Neuling vor einer Woche in eigener Halle ein ernüchterndes 27:39 gegen die Routiniers der TSG Hatten-Sandkrug einstecken. Ungleich schwerer wiegt jedoch, dass Cheftrainer Andre Haake gleich auf fünf Spieler verzichten muss. Neben dem langzeitverletzten Torwart Olaf Sawicki (Fingerverletzung) fehlen beim verlustpunktfreien Tabellenzweiten Meik Schäfer (Knieprobleme), der noch „zwei bis drei Wochen“ (Haake) ausfällt, Marcian Markowski (Schulterverletzung), Niclas Schanthöfer, der sich einen Außenbandriss zugezogen hat und „vier bis sechs Wochen“ (Haake) nicht zur Verfügung steht, und Tim Kieselhorst (beruflich verhindert). Von den Neuzugängen ist somit lediglich Philipp Freese dabei.

„Wir fahren nur mit zwölf Spielern nach Beckdorf“, sagt Haake, der erneut als Spielertrainer fungiert. Seine Mannschaft müsse aggressiver decken, nicht so passiv auftreten und sich hinsichtlich der Körpersprache anders präsentieren, betont er.

TV Neerstedt arbeitet an seiner Abwehr

Die Personalsorgen von Jörg Rademacher, Trainer des TV Neerstedt, haben sich verringert. Einzig Neuzugang Matthias Hüsener fällt verletzt aus. Er werde frühestens Ende Oktober aufs Feld zurückkehren, erklärt Rademacher. „Alle anderen sind wieder gesund“, freut er sich. „Dadurch sind wir ein bisschen besser aufgestellt.“

Rademacher geht die Partie mit Respekt an. „Wir sind nicht in einer Lage, in der wir sagen können, dass wir als Favorit dorthin fahren“, sagt er. „Dafür sind wir noch nicht stabil genug.“ Hinzu kommt, dass die SG, die gegen drei Spitzenteams verloren hat, erstmals in Bestbesetzung aufläuft, also mit dem erstligaerfahrenen Jörn Wolterink und mit Hendrik Essmann. Die SG-Haupttorschützen haben ihre Verletzungen überwunden, berichten die „Grafschafter Nachrichten“. Daher wird viel Arbeit auf die TVN-Abwehr zukommen, der der Trainer in der zurückliegenden Woche große Beachtung schenkte. Die Analyse der 30:35-Heimniederlage gegen den VfL Edewecht vom Vorwochenende hatte ergeben, dass sie „schlecht stand“, sagt Rademacher. „Trainingsmittelpunkt war es, die Schwächen zu beseitigen.“