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Handball-Oberliga TV Neerstedt verliert gegen Elsflether TB mit 23:24

Von Lars Pingel | 20.12.2015, 18:11 Uhr

Die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt haben ihr Heimspiel gegen den Elsflether TB mit 23:24 (13:7) verloren. Sie hatten das Spiel bis zur 41. Minute (16:12) kontrolliert, brachen dann aber ein.

Die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt haben sich mit einer Heimniederlage in die Weihnachtspause verabschiedet. Sie mussten sich am Samstagabend gegen den Elsflether TB mit 23:24 (13:7) geschlagen geben. „Bis zur 40. Minute hat fast alles geklappt, dann fast gar nichts mehr“, sagte TVN-Trainer Jörg Rademacher über die Partie.

Der TVN, der ohne Spielmacher Tim Schulenberg antrat, der als Trainer der Bremer Landesauswahl beim Länderpokal in Berlin war, erwischte einen guten Start. Vor allem dank einer gut funktionierenden 6:0-Abwehr hatte er das Geschehen zunächst im Griff. Über ein 3:1 (5. Minute), 10:4 (22.) erspielten sich die Neerstedter den 13:7-Pausenvorsprung.

Klare Chancen vergeben

Sein Team habe es allerdings verpasst, mit einer beruhigenderen Führung in die Kabine zu gehen, erklärte Rademacher angesichts einiger klarer Chancen, die seine Spieler vergaben. Auch das machte die Wende später möglich.

Zeitstrafen werfen TVN aus der Bahn

Der TVN, der ab der 24. Minute ohne Ole Goyert (Magenprobleme) auskommen musste, blieb bis zum 16:12 (41.) vorn. Dann fing sich Thomas Schützmann eine Zeitstrafe ein. „Das war okay“, sagte Rademacher. Dass sein Spieler dann, weil er den Kopf geschüttelt habe, direkt eine weitere erhielt und daher – es war die dritte – Rot sah, fand der TVN-Trainer „völlig überzogen“. Nur zehn Sekunden später fing sich Björn Wolken eine Zeitstrafe ein, deren Berechtigung Rademacher ebenfalls anzweifelte. So spielte sein Team also 1:50 Minuten mit drei Feldspielern gegen sechs ETB-Akteure. „Dann kippt das Spiel“, sagte Rademacher. Seine Mannschaft sei sehr verunsichert gewesen, habe daher in der Deckung nicht mehr entschlossen genug zugefasst. Bis zum 20:19 (50.) blieb der TVN trotzdem vorn, ehe die Gäste die Partie endgültig drehten.

Kräfte lassen nach

„Elsfleth hat das dann auch gut gemacht“, lobte Rademacher. Seinen nur noch acht Feldspielern seien zudem die Kräfte ausgegangen. „Wir hatten keine Alternativen mehr“, sagte Rademacher.