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Handball-Oberliga TVN-Trainer Jörg Rademacher lobt sein Team

Von Lars Pingel | 13.03.2016, 22:32 Uhr

Jörg Rademacher war mit der Leistung, die seine Mannschaft bei der HSG Barnstorf/Diepholz geboten hatte, zufrieden. Die 27:32-Niederlage sei etwas zu hoch ausgefallen.

Die Berechtigung der Niederlage seiner Mannschaft zweifelte Jörg Rademacher nicht an. Trotzdem gefiel dem Trainer der Oberliga-Handballer des TV Neerstedt das Ergebnis nicht. „Zwei, drei Tore zu hoch“ sei das 27:32 (12:13) bei der HSG Barnstorf/Diepholz ausgefallen, um den Leistungsunterschied zwischen den beiden Teams wirklich widerzuspiegeln, fand Rademacher. „Wir haben phasenweise sehr, sehr gut gespielt“, lobte er seine Mannschaft für den Auftritt am Freitagabend in der Diepholzer Mühlenkamphalle. „Und die Spieler haben alles gegeben.“

Beide Teams drücken aufs Gaspedal

Der TVN trat schon ersatzgeschwächt beim Tabellendritten an. Torwart Christoph Kuper und Kreisläufer Malte Kasper fehlten verletzt, Rückraumspieler Tim Schulenberg war beruflich verhindert. Neun Feldspieler standen daher in der Neerstedter Spalte auf dem Spielbericht. In der zwölften Minute verletzte sich Kreisläufer Marcel Tytus und kehrte nicht wieder auf das Feld zurück. Der kleine TVN-Kader stemmte sich gegen eine HSG-Mannschaft, die die maximal möglichen zwölf Spieler aufbot. Trotzdem versuchte der TVN nicht, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Genau wie die Gastgeber drückte die Mannschaft kräftig aufs Gaspedal. Das sollte sich in der Schlussphase negativ auswirken. „Die Körner haben gefehlt“, sagte Rademacher, dessen Team lange auf Tuchfühlung mit der HSG geblieben war. Aus einem 8:12 (24.) machten die Neerstedter über ein 12:13 zur Pause bis zur 32. Minute ein 13:13.

TVN wird ausgekontert

Doch wieder übernahm die HSG die Führung (22:18, 43.), die sie nicht mehr abgab. Dabei profitierte sie vom Manko im Spiel der Neerstedter. „Wir haben es nicht hinbekommen, die Tempogegenstöße von Barnstorf/Diepholz zu verhindern“, erklärte Rademacher. „Das haben wir nicht gut gelöst. Deshalb sind wir ins Hintertreffen geraten.“ Mehr Kritikpunkte fand er nicht. „Ansonsten war das, was wir gezeigt haben, in Ordnung.“