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Handball TS Hoykenkamp nach Anker-Cup rundum zufrieden

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 16.08.2016, 14:24 Uhr

Mehr als 50 Mannschaften aus 20 Vereinen, über 30 Übernachtungsgäste und ideales Handballwetter: Der zweitägige Anker-Cup der TS Hoykenkamp für E-, D- und C-Juniorenmannschaften hat den Beteiligten wie Spielern, Eltern und Organisatoren viel Spaß gemacht.

„Das Turnier in Hoykenkamp zeichnet sich gerade durch den familiären Charakter aus“, meinte Werner Skormachowitsch, 1. Vorsitzender des Handballfördervereins, während er den Wünschen kleiner Handballer am TSH-Fanshop nachkam. In Gesprächen mit den Teilnehmern sei deutlich geworden, dass immer mehr Jugendtrainer und ihre Mannschaften „weg wollen von Großturnieren mit Party und deren Randerscheinungen“.

In Hoykenkamp hatten stattdessen 30 junge und ältere Handballer viel Spaß bei der mit Rätseln und Aufgaben gespickten Nachtwanderung durch Hoykenkamp. „Das hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, berichtete Thorsten Stürenburg aus dem Förderverein der Turnerschaft. Mal Lagerfeuer mit Marshmallows oder Stockbrot, Nachtwanderungen mit Spielen oder Beachen unter Flutlicht: Das Programm, welches jedes Jahr von Nina Stürenburg und Wolfgang Lüdecke ausgearbeitet wird, komme sehr gut an. Ein gemeinsames Frühstück am Morgen rundete die Übernachtung ab.

Nur zwei kurzfristige Absagen

Im Mittelpunkt des Anker-Cups stand natürlich auch der Handball. Da es erfreulicherweise lediglich zwei kurzfristigen Absagen gab, spielten an beiden Tagen die 4 bis 14 Jahre alten Handballer um Pokale, Bälle und Sachpreise.

Martin Wessels, in diesem Jahr erstmalig Hauptorganisator, koordinierte mit vielen Helfern ein „rundum gelungenes Turnier“. „Ich freue mich schon jetzt auf die vielen Zusagen für das nächste Jahr.“ Gleichzeitig lobte er alle Helfer für ihre geleistete gute Arbeit.

Abteilungsleiter Hans-Georg Ahrens hob hervor, das in diesem Jahr besonders viele Hoykenkamper Anwohner das Turnier besuchten. Er bedankte sich dafür, dass auch kurzzeitige Behinderungen durch parkende Autos akzeptiert wurden. „Auch wenn das Turnier nur an zwei Tagen im Jahr stattfindet, ist das nicht selbstverständlich.“