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Handball-Verbandsliga Gemischte Gefühlslage bei der HSG Delmenhorst

Von Klaus Erdmann | 15.09.2017, 22:23 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst erwarten am Samstag die glänzend gestartete HSG Barnstorf/Diepholz II.

Auf der einen Seite Trainingseinheiten, die ihm positive Eindrücke beschert haben, andererseits nach wie vor personelle Probleme – bei der Suche nach einem Begriff, der die Gefühlslage von Jörg Rademacher beschreibt, fällt einem schnell das Adjektiv „gemischt“ ein. Nach Sieg und Niederlage empfangen der Trainer der Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst und dessen Schützlinge am Samstag, 19.15 Uhr, in der Halle am Stadion die HSG Barnstorf/Diepholz II.

Beim Gegner stehen Tabellenplatz zwei und 4:0 Punkte zu Buche. „Er wird mit Selbstvertrauen in unsere Halle kommen“, sagt Rademacher.

Vorsicht vor Spielertrainer Nils Mosel

Die Trainingseinheiten am Dienstag und Donnerstag seien gut gewesen, berichtet der Coach. Gleichwohl zeigt er sich nicht ganz zufrieden: „Einige Spieler klagten über Magen-Darm-Probleme.“ Einmal mehr verlief die Vorbereitung nicht nach Wunsch. Rademacher: „Wir müssen sehen, wie es funktioniert. Rumjammern nützt nix.“ Das Spiel gegen Barnstorf/Diepholz schätzt er so schwer wie das gegen den VfL Fredenbeck II ein (28:30). Der Gegner verfüge über eine gute rechte Seite, spiele eine gute erste und zweite Welle, besitze erfahrene Leute. Eckpfeiler sei Spielertrainer Nils Mosel. Rademacher: „Aber ich bin kein Freund davon, sich auf einen Spieler zu konzentrieren. Das wäre ein Schritt in die verkehrte Richtung. Die anderen Spieler sind auch gut.“

Diskussion um Verlegungswunsch

Apropos: Der 35-jährige Mosel, dem in zwei Spielen 19 Treffern gelangen, hatte sich darüber beschwert, dass die HSG einer Spielverlegung wegen des Diepholzer Großmarktes nicht zugestimmt habe. Rademacher: „Bei uns hat niemand angerufen, sondern bei der Staffelleitung. Wir wollten nicht verlegen, sondern im Rhythmus bleiben. Und warum sollte man wegen eines Rummelfestes ein Spiel verlegen?“

Ob Tim Coors und Ole Goyert dabei sind, konnte e Rademacher nicht sagen: „Beide haben trainiert, aber wir warten ab.“