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Handball-Verbandsliga HSG Delmenhorst hat mit Grippewelle zu kämpfen

Von Klaus Erdmann | 23.09.2017, 23:41 Uhr

Handball-Verbandsligist HSG Delmenhorst spielt am Sonntag beim Wilhelmshavener HV II. Trainer Jörg Rademacher hofft auf eine gute Abwehrleistung.

„Es läuft noch nicht rund“, stellt Jörg Rademacher, Trainer der HSG Delmenhorst, fest. Nach dem 36:15 über die HSG Barnstorf/Diepholz II, das allgemein als Wende zum Besseren betrachtet wurde, und vor dem Auftritt beim Wilhelmshavener HV II (Sonntag, 16.30 Uhr) sorgt die personelle Lage für Sorgenfalten.

Um die Aufstellung der HSG, mit 4:2 Punkten Vierter, ranken sich Fragezeichen. „Einige Spieler waren in den vergangenen Tagen von Grippe geplagt“, berichtet der Coach. Die Beteiligung am Training sei nicht „so groß“ und eine Vorbereitung auf den Gegner kaum möglich gewesen. So hätten nur zwei Rückraumleute zur Verfügung gestanden. „Ich hoffe, dass die Widrigkeiten uns nicht negativ beeinflussen. Wir müssen sehen, wer am Sonntag da ist“, sagt Rademacher. Der zweitligaerfahrene Zugang Tim Coors, der unter Rückenproblemen leidet, steht dem Absteiger aus der Oberliga nach wie vor nicht zur Verfügung. „Er will sich in Hamburg noch eine zusätzliche Diagnose einholen“, informiert Rademacher.

„Über die Schmerzgrenze gehen“

Das Spiel in Wilhelmshaven, sagt der Coach, sei eine „richtige Herausforderung“ Die Chancen stünden bei 50:50. Der Gegner sei stark in der Vorwärtsbewegung. Bei Georg Auerswald (Kreis) und Rückraumspieler Christoph Groß, dem beim 29:20 beim VfL Fredenbeck II neun Treffer gelangen, handele es sich um herausragende Spieler. Der Delmenhorster Übungsleiter fügt hinzu: „Wilhelmshaven II hat bei den Fredenbeckern einen Punkt geholt. Wir haben dort verloren.“

Die HSG müsse am Sonntag in der Abwehr so gut stehen wie gegen Barnstorf/Diepholz II. Und vorne gelte es, lange und geduldig zu spielen. „Die Mannschaft muss in Wilhelmshaven über die Schmerzgrenze hinausgehen,“ sagt Rademacher.