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Handball-Verbandsliga HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hofft auf den Backe-Vorteil

Von Heinz Quahs | 20.10.2017, 20:29 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg sehen sich gegen den ungeschlagenen Wilhelmshavener HV II als Außenseiter.

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II haben mit ihrem kommenden Gegner eine Gemeinsamkeit: Sie haben in den fünf Saisonspielen erst einmal gewonnen. Das geht dem Wilhelmshavener HV II auch so, die Zweitliga-Reserve von der Jade hat allerdings auch viermal Unentschieden gespielt und ist damit als eines von zwei Teams in der Liga noch ungeschlagen. Vor dem Duell der beiden am Samstag ab 19.15 Uhr am Bookholzberger Ammerweg sieht sich die HSG daher als Außenseiter.

Aber, sagt Trainer Andreas Müller: „Wir spielen zuhause und müssen keine Angst haben. Wilhelmshaven hat ja auch erst ein Spiel gewonnen.“ Der WHV war am vergangenen Wochenende beim 30:30 gegen die SG Neuenhaus/Uelsen im Einsatz, Grüppenbühren hatte dagegen drei Wochen frei. HSG-Trainer Andreas Müller legte sein Hauptaugenmerk im Training auf die Defensive, die es mit Wilhelmshavens Spielmacher Christian Groß und Kreisläufer Thorben Hackstein mit wurfstarken Gegnern zu tun bekommt. Mit Keeper Jan-Bernd Döhle und Jan-Niklas Ordemann fallen zwei wichtige Akteure verletzungsbedingt aus. So hofft der HSG-Coach, dass wenigstens der angeschlagene Torwart Arne Klostermann wieder rechtzeitig fit wird. Und Müller setzt vor allem auf den Heimvorteil: „Mal sehen, wie es bei einer Mannschaft, die an viel Ballharz gewöhnt ist, ohne die Backe läuft.“