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Handball-Verbandsliga HSG Grüppenbühren/Bookholzberg kassiert Klatsche

Von Heinz Quahs, Heinz Quahs | 01.10.2017, 22:55 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben am Sonntagabend beim VfL Fredenbeck II eine Klatsche kassiert. Der Aufsteiger unterlag mit 21:33 (8:18).

Trotz eines starken Aushilfskeepers Jan-Dirk Ahlfs hat die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Handball-Verbandsliga eine heftige Packung kassiert. Beim VfL Fredenbeck II unterlag der Aufsteiger am Sonntagabend mit 21:33 (8:18), Trainer Andreas Müller war hinterher entsprechend angefressen und überließ lieber dem verletzt mitgereisen Torwart Arne Klostermann das ernüchternde Fazit: „Es war eine desolate Vorstellung. Der Angriff war nur ein laues Lüftchen, in der Defensive haben wir nie einen Zugriff bekommen. So darf man sich in der Verbandsliga nicht präsentieren.“

Bei der HSG fehlen Absprachen

Da mit Klostermann und Jan-Bernd Döhle beide Torhüter ausfielen, sprang Ahlfs ein – und war einer der wenigen, die ernsthaft Gegenwehr leisteten. Nach neun Minuten stand es bereits 6:1 für die routinierten Fredenbecker, die dank der Grüppenbührener Fehler insgesamt zu 18 Kontertreffern kamen. Bei der HSG fehlten die konsequente Absprache und die Beweglichkeit. Nach dem 4:11 verkürzten Kevin Pintscher und Werner Dörgeloh auf 6:11 (24.), danach kassierten die Gäste aber fünf Treffer in Folge.

Dreiwöchige Punktspielpause

Nach der Halbzeit drohte ein komplettes Desaster. Mit einem 8:1-Lauf bauten die Gastgeber ihre Führung bis zur 39. Minute auf 26:9 aus. Grüppenbühren/Bookholzberg hatte allerdings das Glück, dass Fredenbeck danach etwas Tempo herausnahm und nicht mehr weiter davonzog. Der Abstand blieb bis in die Schlussphase konstant, nach dem 17:33 (53.) ließ die HSG aber keinen Treffer mehr zu und war selbst noch viermal erfolgreich. Das Ergebnis täuscht so beinahe noch über den Klassenunterschied hinweg. Grüppenbühren/Bookholzberg geht als Tabellenzwölfter in die dreiwöchige Pause, danach kommt mit dem noch ungeschlagenen Wilhelmshavener HV II ein weiterer schwerer Brocken nach Bookholzberg. Am 29. Oktober steht dann das Derby bei der TS Hoykenkamp auf dem Plan.