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Handball-Verbandsliga Männer Grüppenbühren/Bookholzberg verliert beim TuS Haren

Von Heinz Quahs, Heinz Quahs | 03.09.2017, 19:17 Uhr

Der Verbandsliga-Aufsteiger HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hat die Saison 2017/2018 mit einer unglücklichen Niederlage eröffnet. Die Handballer mussten sich beim TuS Haren mit 25:28 (11:10) geschlagen geben.

Dass seine Spieler nach den ersten 60 Minuten der Verbandsliga-Saison 2017/2018 mit leeren Händen dastanden, entsprach nicht der Leistung, die sie geboten hatten, fand Andreas Müller, Trainer der Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. „Eine geschlossen starke Mannschaftsleistung wurde am Ende nicht belohnt. Ein Remis wäre schon gerecht gewesen“, sagte er über das 25:28 (11:10), das der Aufsteiger am Samstagabend beim TuS Haren hinnehmen musste.

Zwei Rote Karten

Ausschlaggebend für die Niederlage war der kleine Kader, mit dem die HSG verletzungsbedingt und durch private Verpflichtungen in Haren antreten musste. Hinzu kamen die Disqualifikationen von Julian Stolz (22.) und Tobias Sprenger (40.), nach denen Müller nur noch sieben Feldspieler zur Verfügung standen. In der Schlussphase einer intensiven Partie glitt der HSG der mögliche Punktgewinn noch aus den Händen.

Die Teams lieferten sich vom Anpfiff an ein Spiel auf Augenhöhe. Die HSG lag zunächst, nach einem Stolz-Treffer, mit 7:3 (14.) vorn. Doch Haren wurde von Minute zu Minute stärker. Vor allem Spielmacher Stefan Sträche und Kreisläufer Martin Giesen, die schließlich beide acht Treffer erzielt hatten, führten die Gastgeber zu einer 9:8-Führung (26.). Doch die HSG ließ sich nicht erschrecken. Kian Krause traf zur 11:10-Halbzeitführung.

Kein HSG-Treffer nach dem 25:25

Nach der Pause lieferten sich die Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, in dem Grüppenbühren/Bookholzberg zunächst regelmäßig vorlegte und die Gastgeber ebenso regelmäßig ausglichen. Auch die zweite Rote Karte schien die HSG, trotz dann geringer personeller Alternativen, gut weggesteckt zu haben. Bis zum 25:25 durch Kevin Pintscher (57.) war alles möglich. Nach dem 25:26 vergab Werner Dörgeloh einen Siebenmeter; im Gegenzug warf Giesen den wohl entscheidenden 27. TuS-Treffer (59.), dem Sven Mrotzeck noch den 28. folgen ließ (60.).