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Handball-Verbandsliga Männer HSG Delmenhorst empfängt TuS Haren

Von Klaus Erdmann | 28.10.2017, 10:07 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst bestreiten bereits an diesem Samstag ihr letztes Heimspiel im Jahr 2017. Sie empfangen den TuS Haren.

Nach fünf Spielen ohne Niederlage, in denen es sein Team auf 9:1 Punkte gebracht hat, will Jörg Rademacher, Trainer der Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst, den Aufschwung nutzen. „Wir sind im Aufwind und die Moral ist gut. Das wollen wir in die nächsten Spiele mitnehmen“, erklärt er vor dem Treffen mit dem TuS Haren. Der Spitzenreiter erwartet den Neunten der Tabelle an diesem Samstag in der Halle am Stadion. Das Spiel beginnt um 19.15 Uhr.

Rademacher blickt auf das 31:20 im Nachbarderby bei der Turnerschaft Hoykenkamp zurück. „Ich bin immer noch sauer“, betont er. Zum einen bezieht er diese Aussage auf die Gangart des Gegners, andererseits auf die Leistung der Schiedsrichter: „Sie haben vieles nicht geahndet. Sie hätten früher durchgreifen müssen.“ Da Spieler verletzt seien, habe die HSG während der Trainingseinheiten nicht das spielen können, was er sich vorgestellt habe.

Einsatz von Torben Sudau und Jörn Janßen fraglich

Ob die verletzten Torben Sudau und Jörn Janßen gegen Haren dabei sind, vermochte Rademacher nicht zu sagen. Man müsse abwarten. Kevin Larisch steht der HSG zur Verfügung. „Er hat wieder mit dem Training angefangen, braucht aber noch Zeit. Kevin ist schmerzfrei und hat grünes Licht gegeben“, informiert der Coach.

Gast Haren meldet nach erst fünf Spielen 5:5 Punkte. Der TuS, der die vergangene Saison als Achter beendet hat, besitzt in Spielmacher Stefan Sträche einen herrausragenden Torschützen. Er hat bei vier Einsätzen 34 der 130 Treffer erzielt (darunter sechs Siebenmeter).

Nur noch Auswärtsspiele im Jahr 2017

Bemerkenswert ist, dass die Delmenhorster heute bereits ihr letztes Heimspiel des Jahres 2017 bestreiten. Nach der Begegnung mit Haren folgen Auswärtsspiele bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (4. November), beim TuS Sulingen (25. November) und beim TV Langen (9. Dezember). „Wir haben die Deckung stabilisiert und befinden uns vorne auf dem richtigen Weg“, erklärt Rademacher. „Wir wollen uns mit einem positiven Ergebnis verabschieden.“ Er hoffe auf eine volle Halle. „Die Spieler“, sagt Rademacher, „haben diese Unterstützung verdient.“