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Handball-Verbandsliga Männer HSG Delmenhorst gewinnt das Spitzenspiel

Von Lars Pingel | 21.01.2018, 14:56 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben das Spitzenspiel gewonnen. Der Spitzenreiter setzte sich bei der SG Neuenhaus/Uelsen, vor der Partie noch Tabellenzweiter, mit 34:29 (17:17) durch.

Der Vorsprung auf die Verfolger wird immer größer. Die Handballer der HSG Delmenhorst haben am Samstagabend das Spitzenspiel der Verbandsliga bei der SG Neuenhaus/Uelsen gewonnen. Der Tabellenführer setzte sich beim bis dahin Zweiten mit 34:29 (17:17) durch. Für HSG-Trainer Jörg Rademacher ist das noch lange kein Grund, von einer Vorentscheidung im Rennen um den Oberliga-Aufstieg zu sprechen. „Klar, wir sind gut unterwegs, machen unsere Hausaufgaben“, sagte er. „Doch es warten noch viele schwere Partien und einige Spitzenspiele auf uns. Wir müssen weiter Vollgas geben.“ Zumal jeder der verbleibenden 13 Konkurrenten, seine Mannschaft unbedingt schlagen wolle.

HSG-Trainer Jörg Rademacher lobt Angriffsleistung

Das galt natürlich auch für die Aktiven der SG Neuenhaus/Uelsen um ihren Haupttorschützen Fabian Wißmann (13/7). Sie boten der HSG lange Paroli, auch wenn die Anzeigetafel der Halle Eschweg in Uelsen nur dreimal eine Führung der Gastgeber anzeigte: 3:2 (3. Minute), 19:18 (34.) und 20:19 (35.). „Wir hatten Schwierigkeiten in der Abwehr“, erklärte Rademacher. Seine Spieler hätten die SG-Spielzüge über den Kreis lange nicht unterbinden können, zudem hätte in der HSG-Defensivformation das Zusammenspiel des Blocks mit den Torhütern nicht funktioniert. „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit keinen Zugriff bekommen“, sagte Rademacher. Dass seine Mannschaft die Partie dennoch kontrollierte, lag an ihrer guten Offensivleistung. „Dort ist es echt gut gelaufen. Wir haben vieles auf den Punkt gespielt“, lobte Rademacher seine Spieler, von denen Frederic Oetken (8/4) und Stefan Timmermann (6) am häufigsten trafen.

Delmenhorst setzt sich Mitte der zweiten Halbzeit ab

Die Delmenhorster schafften es in der ersten Halbzeit (17:17) und bis zur 46. Minute nicht, die hartnäckigen Gastgeber abzuschütteln. Denen gingen allerdings Mitte der zweiten Halbzeit (24:23 für die HSG) die Kräfte aus, was dazu führte, dass die Konzentration nachließ. Das nutzte die HSG clever aus. Sie warf sich nach ihren Ballgewinnen vor allem mit Kontertoren aus der ersten und zweiten Welle den entscheidenden Vorsprung heraus. Niclas Schanthöfer traf zum 29:25 (54.). „Danach haben wir es gut runtergespielt“, meinte Rademacher, der dann schon auf die Vorbereitung für die nächste Aufgabe blickte und den Schwerpunkt der kommenden Trainingseinheiten verriet. „Wir müssen unsere Abwehrarbeit unbedingt verbessern, sonst wird es dort sehr, sehr schwer“, sagte er über die Partie bei Tura Marienhafe am Freitag, 26. Januar, 20.30 Uhr.