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Handball: Verbandsliga Männer HSG Delmenhorst in Marienhafe gefordert

Von Klaus Erdmann | 06.03.2015, 22:00 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst treten an diesem Samstag bei Tura Marienhafe an. Die Gastgeber gewannen ihre zurückliegendes Heimspiel gegen den Spitzenreiter VfL Edewecht mit 24:22.

„So wie wir trainiert haben, haben wir uns präsentiert“, meinte Andre Haake nach dem 29:17 gegen den TuS Haren. Der Spielertrainer der HSG Delmenhorst bezog diese Aussage insbesondere auf die erste Halbzeit, in deren Verlauf der Zweite der Handball-Verbandsliga einen enttäuschenden Auftritt zeigte. An diesem Samstag, 17 Uhr, spielt die HSG bei Tura Marienhafe. Die Frage nach den während der letzten Trainingseinheiten gewonnenen Eindrücke drängt sich auf.

Spielertrainer Haake ärgert sich über schwächere Trainingsleistungen

„Bei uns ist ein bisschen der Wurm drin“, antwortet der engagierte Coach. „Man kann nicht sagen, dass wir richtig gut trainiert haben.“ Er hoffe, dass die Mannschaft den Schalter umlegen könne.

Das dürfte erforderlich sein, denn Marienhafe, Nummer zehn des 14 Mannschaften umfassenden Feldes, befindet sich in Abstiegsgefahr. Das Team brachte es in der Nordener Conerus-Halle zwar „nur“ auf 10:8 Punkte, überraschte jedoch vor zwei Wochen mit einem 24:22 gegen Spitzenreiter VfL Edewecht.

Kampfgeist der HSG-Spieler gefragt

„Edewecht hatte sich zu viele Fehlwürfe erlaubt“, sagt Haake, der – wie beim 28:26 bei der HSG Nordhorn II – erneut mit einem Kampfspiel rechnet. „Wir müssen mental und körperlich dagegenhalten“, fordert er.

Auf die HSG Delmenhorst, die gegenüber Verfolger VfL Fredenbeck II drei Punkte Vorsprung aufweist, warten noch sieben Begegnungen. Haake: „Zwei Monate lang müssen wir noch richtig Gas geben.“ Nach dem Gastspiel bei Tura Marienhafe erwartet die HSG den FTSV Jahn Brinkum (Samstag, 14, März, 19 Uhr), ehe sie am 21. März, 18 Uhr, bei der HG Jever/Schortens antritt (Haake: „Wir wollen sechs Punkte holen“). Danach folgt eine vierwöchige Pause.

Freie Plätze im HSG-Bus