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Handball-Verbandsliga Männer HSG Delmenhorst tritt beim TV Langen an

Von Klaus Erdmann | 08.12.2017, 16:39 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst beenden den ersten Saisonteil mit einem Auswärtsspiel: Der Spitzenreiter gastiert am Samstag ab 18 Uhr beim TV Langen.

„Das kann man so sagen“, hat Jörg Rademacher, Trainer der Handballer der HSG Delmenhorst auf die Frage geantwortet, ob er im Falle eines Sieges beim TV Langen zufrieden in die „Weihnachtspause“ ginge. Seine Mannschaft, die die Verbandsliga-Tabelle anführt, habe zuletzt gute Leistungen gezeigt, sich stabilisiert und einen Schritt nach vorne gemacht. In Langen, das betont der Coach, soll ein weiterer Erfolg folgen. Die Begegnung beginnt am Samstag um 18 Uhr.

Trainer Jörg Rademacher lobt Trainingsleistung

Das Selbstbewusstsein des Trainers speist sich nicht zuletzt aus der Tatsache, dass die HSG gut vorbereitet in das elfte Punktspiel geht. „Wir haben sehr gut trainiert“, sagt Rademacher. Ferner verfüge er über viele Alternativen. Ihm steht ein starker Kader zur Verfügung. Auf Routinier Andre Haake, der seine Verletzung (Adduktorenprobleme) auskurieren soll, muss er allerdings verzichten. Fragezeichen stehen hinter Dominik Ludwig und Niclas Schanthöfer.

Dafür befindet sich Neuzugang Björn Bröckerhoff im Aufgebot. „Zunächst wird jedoch Sönke Schröder im Tor stehen, denn er hat zuletzt eine gute Leistung gezeigt“, verrät der Trainer. Welche Anteile Bröckerhoff erhalte, richte sich auch nach dem Spielverlauf. Rademacher sagt über den Neuzugang: „Björn wird uns einen riesen Schub geben.“ Spieler mit Erfahrung aus höheren Ligen könne man immer gut gebrauchen.

Rückraumspieler Tim Coors, der vor zwei Wochen, beim 33:25 beim TuS Sulingen, erstmals für einige Minuten zum Einsatz kam, ist wieder dabei. „Tim macht große Fortschritte, braucht aber mehr Einsatzzeiten. Jedes Spiel ist für ihn wichtig“, unterstreicht Rademacher.

TV Langen stellt zweitbeste Abwehr der Liga

Langen belegt mit 12:8 Punkten den fünften Platz. Hinter der HSG (236 Gegentreffer) stellt der Hausherr (237) die zweitbeste Defensive. In den Heimspielen ist der TVL noch ungeschlagen; vier Siege und ein Unentschieden stehen zu Buche. „Ich habe Langen zweimal beobachten lassen. Es ist eine quirlige Mannschaft mit einem variablen Rückraum. Das Spiel wird kein Selbstläufer“, warnt Rademacher. Aber wenn die HSG ihre Leistung abrufe, sei ihm nicht bange.