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Handball-Verbandsliga Männer HSG Delmenhorst will als Sieger zur Ehrung

Von Klaus Erdmann | 20.04.2018, 19:59 Uhr

Staffelleiter Jens Schoof zeichnet die HSG Delmenhorst, die bereits als Meister 2017/2018 der Handball-Verbandsliga feststeht, nach dem Heimspiel gegen den TuS Sulingen aus. Die Begegnung mit dem abstiegsbedrohten Tabellenzehnten beginnt an diesem Samstag um 19.15 Uhr in der Halle am Stadion.

Die Handballer der HSG Delmenhorst planen für das Spiel gegen den Tabellenzehnten TuS Sulingen ganz fest einen Sieg ein. Hinter diesem Vorhaben verbergen sich mehrere Gründe. Eine Auswahl: Der Tabellenführer, der bereits als Meister der Verbandsliga und Aufsteiger in die Oberliga feststeht, will den 19. Erfolg in Serie landen. Er möchte die imponierende Heimbilanz (20 Punkte in zehn Spielen) ausbauen. Die HSG, die 41:3 Punkte meldet, ist bemüht, die Saison mit drei Minuspunkten zu beenden.

HSG wird geehrt

Einen weiteren Grund nennt Cheftrainer Jörg Rademacher: „Wir wollen schließlich als Sieger zur Ehrung gehen.“ Zur Erklärung: Nach dem Treffen mit den Sulingern zeichnet Spielleiter Jens Schoof (Bremen) die Hausherren aus.

HSG-Trainer Jörg Rademacher warnt vor dem Gast

Spricht man Rademacher auf den heutigen Kontrahenten an, nennt er sofort den Namen Jan Mohrmann. Bei dem herausragenden Sulinger, der sich auf allen Rückraum-Positionen wohlfühlt, handelt es sich um einen torgefährlichen Spieler. Vor einer Woche, beim 31:30 gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, langte er neunmal zu. Am 25. November, beim 33:25 (18:13) der HSG in Sulingen erzielte Mohrmann 13 Treffer (darunter fünf Siebenmeter). Ihm gelangen in 14 Punktspielen 115 Tore. Mit einem Schnitt von 8,21 Treffern pro Spiel gehört er zu den Spitzenleuten der Verbandsliga.

„Mohrmann müssen wir in den Griff kriegen“, sagt Rademacher. Man dürfe Sulingen nicht unterschätzen, so der Coach. Der Gegner spielt um den Klassenerhalt, denn noch steht die Zahl der Absteiger nicht sicher fest. Sulingen, das zuletzt Verletzungspech gehabt hatte, brauche jeden Punkt.

Stefan Timmermann kuriert Verletzung aus

Rademacher sagt aber auch: „Wenn wir uns auf die eigene Leistung konzentrieren, kann nichts schief gehen.“ Überraschenderweise beteiligt er sich an einem Blick in die Zukunft. Mit TuS Sulingen, TV Langen (Samstag, 28. April) und SG Neuenkirchen/Uelsen (Samstag, 12. Mai) erwartet Delmenhorst noch drei Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Das einzig noch ausstehende Auswärtsspiel bestreitet die Nr. 1 bei der Nr. 2, TSG Hatten-Sandkrug (Samstag, 5. Mai). Rademacher: „In Sandkrug erwartet uns das schwerste Spiel. Es ist eine reizvolle Aufgabe.“

Aber das, sagt er dann schnell, sei Zukunftsmusik. Zunächst spielte die HSG gegen Sulingen. Wie bereits beim 40:19 beim TvdH Oldenburg fehlt Stefan Timmermann, der seine Verletzung ausheilen soll.