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Handball-Verbandsliga Männer Rademacher sieht HSG Delmenhorst als Außenseiter

Von Klaus Erdmann | 08.09.2017, 18:46 Uhr

Es wird während dieser Saison nicht oft vorkommen, dass Jörg Rademacher, Trainer des Handball-Verbandsligisten HSG Delmenhorst, sein Team zum Außenseiter erklärt. Vor dem zweiten Spiel, das am Sonntag ab 17 Uhr beim VfL Fredenbeck II stattfindet, ist das jedoch der Fall.

„Der Gegner ist ein klarer Kandidat für den Aufstieg“, unterstreicht der Übungsleiter vor dem Duell der Oberliga-Absteiger in der Geestland-Halle. „Fredenbeck ist weiter als wir. Der VfL ist eingespielter. Wir sind nicht der Favorit.“

„Unser Gegner spielt einen schnellen Ball und eine gute erste und zweite Welle. Er hat einen starken Rückraum mit dynamischen und schnellen Leuten. Die jungen Spieler haben eine gute Ausbildung genossen“, zählt der Delmenhorster Coach auf. Vom 32:34 des Gastgebers bei der SG Neuenhaus/Uelsen zeigte sich Rademacher überrascht. Er bewertet das Ergebnis aber nicht über: „Vielleicht hatte Fredenbeck Verletzte. Der Gegner ist eine Wundertüte, denn man weiß nie, wer aus der ersten Mannschaft mitspielt.“ In Neuenhaus wirkte Karol Moscinski mit, der eigentlich fest zum Kader des ersten Teams (3. Liga) zählt. Moscinski erzielte elf Tore.

Während der Woche legte Rademacher das Hauptaugenmerk auf die Defensive, die ihn beim 31:27 gegen Tura Marienhafe nicht überzeugt hatte. „Die Arbeit war nicht so einfach, denn uns stand nie die komplette Mannschaft zur Verfügung“, betont der Trainer. Ob die zuletzt verletzten Neuzugänge Tim Coors und Ole Goyert mitwirken können, weiß Rademacher noch nicht: „Das entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn.“