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Handball-Verbandsliga Männer TS Hoykenkamp gastiert bei Tura Marienhafe

Von Heinz Quahs, Heinz Quahs | 24.11.2017, 15:36 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer der TS Hoykenkamp starten an diesem Samstag, 19.30 Uhr (Kurt-Knippelmeyer-Halle, Speckweg), bei der TS Hoykenkamp den nächsten Versuch, den ersten Saisonsieg einzufahren.

Die Verbandsliga-Handballer der TS Hoykenkamp können auf dem Weg zum ersten Saisonsieg nur kleine Schritte machen. Das liegt, erklärt Trainer Adrian Hoppe, vor allem an der Trainingsbeteiligung: „Es ist in dieser Mannschaft nun einmal so, dass neben einigen Schichtarbeitern auch mehrere Akteure beruflich stark eingespannt sind. Deshalb ist ein geregeltes Training kaum möglich.“

Hinzu kämen dann auch noch verletzungsbedingte Ausfälle. Während die Konkurrenz in der Regel dreimal wöchentlich zusammenkommt, reicht es bei der TSH meist nur für zwei Trainingseinheiten. Immerhin, zuletzt waren im Spiel des Schlusslichts Fortschritte erkennbar. Trotzdem setzt Hoppe seine Spieler vor dem Gastspiel bei Tura Marienhafe am Samstag, 19.30 Uhr, nicht unter Zugzwang. „Von uns erwartet keiner einen Auswärtssieg, wir können also befreit aufspielen“, sagt er.

TSH-Fans können im Bus mitfahren

Die TSH wird am Samstag dennoch um die Chance kämpfen, endlich den ersten doppelten Punktgewinn einzufahren. Das Team setzt dabei auch auf Unterstützung von der Tribüne. Es wird ein Bus eingesetzt, in dem auch Anhänger mitfahren können. Abfahrt ist um 16.15 bei der Gaststätte Menkens in Hoykenkamp.

Hoppe hofft, dass die zurückliegenden Trainingseinheiten positive Wirkung zeigen. „Wir müssen in unserem Spiel einfach cleverer werden“, sagt er und baut darauf, dass es weitere Verbesserungen gibt. „Die Deckung hat sich inzwischen schon gut entwickelt und auch im Angriff sind schon einige gute Ansätze zu erkennen.“ In Marienhafe soll der starke Rückraum der Ostfriesen um Torjäger Keno Lücken mit bissiger und aggressiver Defensivarbeit nachhaltig gebremst werden.

Gutes Rückzugverhalten wichtig

Im Angriff gelte es, sich Chancen besser herauszuspielen. Diese müssten dann aber auch konzentriert genutzt werden. Genauso wichtig wird aber das Rückzugsverhalten nach Ballverlusten sein, erklärt Hoppe, um das starke Gegenstoßspiel der Marienhafer zu unterbinden.

Offen ist, ob die TSH in Bestbesetzung antreten kann. Spielmacher Christoph Müller-Hill und Torwart Timo Meier sind noch angeschlagen. Hergen Schwarting weilt im Ausland. Es ist nicht sicher, dass er rechtzeitig zum Spiel wieder zurück ist.