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Handball-Verbandsliga Männer TV Neerstedt erkämpft glücklichen Auswärtssieg

Von Heinz Quahs | 25.11.2018, 21:36 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer des TV Neerstedt haben sich am Sonntag einen glücklichen Auswärtssieg erkämpft. Sie waren beim TuS Bramsche mit 25:24 (12:12) erfolgreich.

Schwer erkämpft und glücklich: Die Verbandsliga-Handballer des TV Neerstedt haben am Sonntag beim TuS Bramsche mit einem 25:24 (12:12) ihren achten Sieg im zehnten Spiel der Saison 2018/19 eingefahren. Ihr Trainer Björn Wolken war mit der Leistung aber nicht zufrieden. „Ein Remis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen“, gab er zu und bemängelte: „Bei meiner Mannschaft fehlte besonders im Angriff der letzte Biss. Die einwöchige Pause hat uns erneut nicht gutgetan. Ich hoffe, dass das in den nächsten Spielen wieder anders wird.“

Neerstedt muss bis zum Schlusspfiff zittern

Neerstedt begann mit einer 5:1-Deckung, um den Spielaufbau der Bramscher frühzeitig zu stören. Das gelang allerdings nur selten. Da auch der TVN-Angriff zunächst nicht wirklich ins Spiel fand, lagen die Gastgeber in der ersten Halbzeit immer knapp vorne. Der Neerstedter Philipp Hollmann warf vier Sekunden vor dem Pausenpfiff das 12:12. Nach dem 17:17 (41.) brachte ein Doppelpack von Eike Kolpack und Erik Hübner den TVN nach vorn. Bramsche setzte zwar energisch nach, doch die Gäste hatten lange immer die richtige Antwort. Andrej Kunz traf zum 22:19 (48.). Schwächen im Abschluss verhinderten allerdings, dass der TVN die Partie dann auch zu seinen Gunsten entschied. Erst nach Treffern von Kolpack und Kunz zum 25:23 (57.) schien der Sieg perfekt zu sein. Schien. Das TVN-Team musste darum zittern. Der Bramscher Lars Meyer erzielte knapp zwei Minuten vor Schluss das 24. Tor für sein Team. Als Neerstedt in Ballbesitz 40 Sekunden vor dem Ende seine Auszeit nahm, gab Wolken die Devise aus, den Ball zu halten und den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Sein Team vertändelte das Spielgerät allerdings. So hatte Bramsche die Chance auf den Ausgleich. Dem Gastgeber reichte die Zeit aber doch nicht mehr.