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Handball-Weser-Ems-Liga Grüppenbühren/Bookholzberg II quält sich zum Sieg

Von Jörg Schröder, Jörg Schröder | 15.02.2016, 20:56 Uhr

In der Handball-Weser-Ems-Liga dürfen die hiesigen Vertreter HSG Delmenhorst II sowie HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II und III auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

Im Spitzenspiel revanchierte sich die HSG Delmenhorst II gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn für die Hinspielniederlage und verteidigte mit dem 35:28 den zweiten Tabellenplatz (24:6 Punkte). Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II feierte einen 35:29-Erfolg über die HSG Harpstedt/Wildeshausen und belegt hinter der HSG Delmenhorst mit sieben Minuspunkten Rang drei. Einen knappen 28:27-Auswärtserfolg bejubelte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III.

 Delmenhorst II - Friedrichsfehn/Petersf. 35:28. Delmenhorst begann höchst konzentriert: Die Deckung hatte den starken gegnerischen Kreisläufer gut im Griff, dazu brachten die HSG-Angreifer die Gästeabwehr immer wieder in Verlegenheit. Als der bis dato starke Rückraumrechte der Gäste binnen fünf Minuten seine dritte Zeitstrafe und damit die Rote Karte kassiert hatte, nutzen die Gastgeber die Chance, mit 15:11 in die Pause zu gehen. Nach dem Wechsel erhöhte Delmenhorst die Schlagzahl. Mit viel Tempo und gefährlichen Aktionen aus dem Rückraum, wobei sich Steffen Eilers äußerst treffsicher zeigte und kaum einen Fehlversuch verzeichnete (acht Tore), zogen die Gastgeber Tor um Tor davon. Nach dem 25:16 (42.) für die HSG Delmenhorst war die Partie entschieden.

 Grüppenbühren/BTB II - Harpstedt/Wildes. 35:29. Mitte der ersten Halbzeit traute Grüppenbührens Trainer Andreas Müller für einige Zeit seinen Augen nicht. Denn zwischen der 13. und 19. Minute brachten die Gastgeber nichts zustande – und lagen gegen das Schlusslicht völlig unerwartet mit 8:10 in Rückstand, weil sie sich in dieser Phase Fehlwürfe und leichtfertige Ballverluste leisteten. Nachdem Müller durchgewechselt hatte, fanden seine Mannen wieder in die Spur und legten zur Pause (18:12) einen beruhigenden Vorsprung vor, den sie bis zur 34. Minute auf 23:14 ausbauten. Die Entscheidung? Mitnichten. Denn Grüppenbühren ließ nun die Zügel allzu sehr schleifen. Die Folge: Harpstedt/Wildeshausen kam noch einmal auf 23:25 heran. In der Schlussviertelstunde fing sich Grüppenbühren wieder und fuhr den deutlichen Sieg ein.

 Wiefelstede - Grüppenbühren/BTB III 27:28. In der ersten Spielhälfte machten die HSG-Angreifer ihre Sache recht ordentlich. Die Deckung jedoch schien sich im Tiefschlaf zu befinden und bekam nur selten Zugriff auf den Rückraum der Gastgeber. Folgerichtig lag Grüppenbühren nach 23 Minute mit 10:14 im Hintertreffen – und konnte sich bei Torhüter Inger Kuck bedanken, dass sich der Rückstand noch im Rahmen hielt. Doch die Gäste wachten in Durchgang zwei auf. Erst glichen sie zum 21:21 (43.) aus. Nachdem die Hausherren Ralph Ohlebusch daraufhin in Manndeckung genommen hatten, nutzten seine Nebenleute die entstandenen Freiräume; allen voran Frank Rais, der in der 58. Minute mit dem 28:26 die Vorentscheidung herbeiführte. „Wir haben gegen ein sehr heimstarkes Team zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg eingefahren“, freute sich HSG-Trainer Gerold Steinmann.