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Handball-Weser-Ems-Liga HSG II Delmenhorst setzt Vorgaben um

Von Jörg Schröder | 05.10.2015, 20:14 Uhr

In der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer haben sich die Zweitvertretungen der HSG Delmenhorst und der TSG Hatten/Sandkrug ein packendes Duell geliefert. Die Hausherren siegten mit 28:24. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III verlor beim Oberliga-Absteiger SG Friedrichsfehn/Petersfehn 26:32. Mit einem 29:14-Kantersieg über die HSG Emden erspielte sich Grüppenbühren/Bookholzberg II die Tabellenführung.

 SG Friedrichsfehn/Petersfehn – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 32:26 (15:13). Bis zur 42. Minute (18:18) sah es so aus, als könnte die Landkreis-HSG dem Favoriten ein Bein stellen. Die Gäste hatten den mit viel Tempo agierenden Hausherren ein geduldiges Spiel mit langen Positionsangriffen entgegengesetzt und damit ein gutes Mittel gefunden, um auf Tuchfühlung zu bleiben. Und das, obwohl die Schiedsrichter nach Meinung von Spieler Till Schwab bei der Verteilung von Zeitstrafen unterschiedliche Maßstäbe anlegten. Auch als die HSG in der 54. Minute 24:26 zurücklag, hoffte man auf einen Punktgewinn. Aber die Hausherren nutzten einen Fehlpass im Angriff zum vorentscheidenden 27:24.

 HSG Delmenhorst II – TSG Hatten/Sandkrug II 28:24 (16:12). Echte Derby-Stimmung herrschte in der gut besetzten Stadionhalle. Die HSG setzte die Vorgaben nahezu vollständig um, hatte aber – wie bereits zuvor – Probleme mit der Chancenverwertung. Die Gäste waren wesentlich konsequenter und legten ein 7:5 vor. Nach diesem Rückstand übernahm Andre Haake auf der Mittelposition Regie und setzte seine Nebenleute immer wieder gut ein. Zudem erhöhte das Team das Tempo. Es kam über 9:9, 11:9 und 11:11 zu einer 16:12-Pausenführung. Bis zur 45. Minute blieb es ein packendes Derby, ehe sich zunehmend Hektik breitmachte. Delmenhorsts Torhüter Jan Schäfer bewahrte jedoch die Ruhe und zeigte einige glänzende Paraden.

 HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II – HSG Emden 29:14 (17:8). Nur eine Viertelstunde lang boten die Gäste den Hausherren Paroli. Nach dem 7:6 spielte nur noch die Müller-Sieben. Nach der deutlichen Pausenführung ließen es die Akteure ein wenig langsamer angehen. Ab der 41. Minute (21:13) legte Grüppenbühren/Bookholzberg II nochmals einen Zahn zu und sicherte sich einen klaren Sieg.