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Handball-Weser-Ems-Liga Jubel beim TV Neerstedt, Frust bei Grüppenbühren III

Von Jörg Schröder | 20.04.2015, 14:49 Uhr

In der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer ist die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III mit einem 29:29-Remis von Eintracht Wiefelstede zurück. Einen 38:20-Kantersieg landete der TV Neerstedt II gegen den VfL Oldenburg. Der Tabellenzweite scheint also gut gerüstet zu sein für das schwere Auswärtsspiel am kommenden Wochenende. Dann kommt es zum Vergleich zwischen dem Tabellenersten OHV Aurich II und dem Tabellenzweiten TV Neerstedt II.

TV Neerstedt II - VfL Oldenburg 38:20. Dem TV Neerstedt gelang ein Start-Ziel-Sieg gegen völlig überforderte Oldenburger. Im Hinspiel hatte sich der TVN noch mit einem Remis zufrieden geben müssen. Dieses Mal jedoch klappte einfach alles: Ein überragender Dennis Dohle im Tor, der über sechzig Minuten eine tadellose Leistung ablieferte; dazu Angreifer, die spielerisch überzeugten und sich als überaus treffsicher erwiesen. Und last but not least eine bärenstarke 6-0-Deckung, die den Gegner nie richtig zum Zuge kommen ließ. Trainer Lutz Matthiesen nutzte die deutliche Pausenführung, um in Durchgang zwei einige spielerische Varianten auszuprobieren.

Wiefelstede - Grüppenbühren/BTB III 29:29. Immer wieder sah es im Laufe der Partie so aus, als würde die HSG das Spielfeld als Sieger verlassen. Doch Grüppenbühren leistete sich zwischendurch vor allem im Angriff auch schwächere Phasen, in denen Wiefelstede durch nahezu zu Tempogestenstößen eingeladen wurde. Zur Pause führte die HSG deshalb nur mit 14:13. Auch nach Wiederbeginn hatten die Gäste das Spiel bis zur 50. Minute sicher im Griff, führten immer mit fünf bis sechs Treffern. Doch genau wie in der ersten Spielhälfte schlichen sich im Angriff Fehler ein. Die Folge: Wiefelstede glich in der 59. Minute noch zum 29:29 aus. Sekunden vor Schluss wurde der überragende Marc Hische (elf Tore) gefoult. Die Schiedsrichter entschieden auf Strafwurf. Doch das Kampfgericht teilte mit, dass die Zeit abgelaufen sei.