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Handball-Weser-Ems-Liga Starke Torhüter halten Grüppenbühren II und III im Spiel

Von Jörg Schröder | 27.04.2015, 17:37 Uhr

Das Spitzenspiel in der Weser-Ems-Liga hat der TV Neerstedt II verloren, dennoch haben die Handballer weiter alle Chancen auf den Aufstieg: Nach dem 24:36 bei Tabellenführer OHV Aurich profitierte der TVN vom Ausrutscher des Tabellendritten SG Friedrichsfehn/Petersfehn und bleibt als Tabellenzweiter damit in aussichtsreicher Position für die Relegation zum Aufstieg in die Landesliga.

OHV Aurich II – TV Neerstedt II 36:24 (17:14). Trotz der letztlich deutlichen Niederlage war Trainer Lutz Matthiesen mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Immerhin hatte sein Team gegen einen stark Gegner lange Zeit gut mitgehalten. Es bot Aurich sowohl spielerisch als auch körperlich Paroli. Beim 4:8-Rückstand wechselte Matthiesen Torhüter Yannik Mädler für Dennis Dohle ein. Mädler sorgte mit ganz starken Paraden dafür, dass sein Team den 8:8-Ausgleich erzielte. Bis zur 44. Minute (21:20 für Aurich) stand die Partie auf Messers Schneide, ehe der TVN innerhalb weniger Minuten einen Siebenmeter verwarf und bei zwei Tempogegenstößen ebenfalls nicht ins Tor traf. Aurich zog auf 25:21 (48.) davon und spielte anschließend seine ganze Klasse aus. Matthiesen erkannte neidlos an: „Wir haben verdient verloren. Allerdings fiel die Niederlage ein wenig zu hoch aus.“

Jever/Schortens – Delmenhorst II 19:28 (7:11). Delmenhorst agierte zunächst unkonzentriert und leistete sich unnötige Ballverluste. Kurz vor der Pause wachte Delmenhorst jedoch aus seiner Lethargie auf. Mit vier Toren in Folge zog die HSG-Reserve bis zur Pause auf 11:17 davon. Nach einigen Umstellungen zeigten sich die Rot-Weißen nach Wiederbeginn wie ausgewechselt, legten bis zur 40. Minute ein 20:8 vor und hatten damit bereits frühzeitig den Sieg unter Dach und Fach gebracht.

Grüppenbühren III – Friedrichsf. II 25:21 (9:12).

In der ersten Halbzeit hielten der starke Mittelblock mit Mark Hische, Karsten Schopf und Ralf Denker, vor allem aber der 50-jährige Torhüter Stefan Radke die Mannschaft im Spiel. Im Angriff hingegen lief es bei der HSG nicht richtig rund. Nach der Pause hielt dann Sascha Dellwo, der nun das Tor hütete, mit ebenfalls einer bärenstarken Leistung und vier gehaltenen Siebenmetern die HSG im Spiel. Nachdem Ralf Uhlhorn zum 19:19 Ausgleich getroffen hatte, bekam die HSG das Spiel doch noch in den Griff.

Blexen – Grüppenbühren II 25:30 (15:17). Die Gäste kamen gut aus den Startlöchern. Über 6:2 (8.) und 14:7 (21.) führte sie schon früh deutlich. Die Abwehr um Dominik Krüger und Kai Blankemeyer bot eine ganz starke Partie, der angeschlagenen Torhüter Fabian Ludwig machte seine Sache mehr als ordentlich und die Angreifer nutzten ihre Chancen konsequent. Doch angesichts der deutlichen Führung schlichen sich zunehmend Nachlässigkeiten ein. Die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber schafften scheinbar die Wende: Sie gingen in der 38. Minute in Führung (20:18). Dies schien jedoch der Weckruf für die Müller-Sieben zu sein. In der Folge fand das Team in die Spur zurück, setzte sich Tor um Tor ab und landete einen verdienten Erfolg.