Ein Angebot der NOZ

Handball-Weser-Ems-Liga TV Neerstedt II geht in die Aufstiegsspiele

Von Jörg Schröder | 11.05.2015, 21:00 Uhr

Dem Handball-Weser-Ems-Ligisten TV Neerstedt ist die Vizemeisterschaft praktisch nicht mehr zu nehmen. Die HSG Delmenhorst II gewinnt das Derby.

Handball-Weser-Ems-Ligist TV Neerstedt II hat sich mit einem klaren Heimsieg gegen Emden die Vizemeisterschaft und damit die Teilnahme an den Aufstiegsspielen gegen den Zweiten der Südstaffel gesichert. Die HSG Delmenhorst II feierte gegen den Nachbarn Grüppenbühren/Bookholzberg III derweil den dritten Sieg im vierten Spiel und steuert auf ein versöhnliches Saisonende zu.

TV Neerstedt II – HSG Emden 34:21 (16:7). Nur bis zum 2:2 (3.) blieb Emden im Spiel. Dank eines starken Yannik Mädler im Tor und eines konsequenten Innenblocks um Malte Kasper und Philip Hollmann erkämpften sich die Hausherren immer wieder den Ball, waren gleich siebenmal hintereinander erfolgreich und lagen bereits in der 13. Minute klar vorne. Nach der Pause ging es in ähnlichem Rhythmus weiter. Für die Neerstedter war es das letzte Spiel der regulären Saison. Verfolger SG Friedrichsfehn/Petersfehn II kann zwar noch nach Punkten gleichziehen, hat aber das um 65 Treffer schlechtere Torverhältnis. Platz zwei ist Neerstedt praktisch nicht mehr zu nehmen. In der Aufstiegsrunde trifft das Team von Trainer Lutz Matthiesen in Hin- und Rückspiel entweder auf den TV Bissendorf-Holte II oder die HSG Grönegau-Melle.

HSG Delmenhorst II – Grüppenbühren/Bookholzberg III 26:22 (11:10). Eigentlich ging es für die Mittelfeld-Klubs nicht mehr um viel. Dennoch waren beide Teams im Derby hoch motiviert. Die Hausherren versuchten, mit viel Tempo und einer 5-1-Deckung zum Erfolg zu kommen. Die Gäste bauten auf ihre stabile 6-0-Abwehr und ein ruhiges Angriffsspiel. Die Partie entwickelte sich zum Kampfspiel. Beide Abwehrreihen gingen sehr aggressiv zu Werke. Die Gäste schwächten sich durch zahlreiche Hinausstellungen wegen Meckerns, doch die Delmenhorster konnten daraus nicht genügend Kapital schlagen, um sich abzusetzen. Erst in der 56. Minute, als Malte Helfrich vom Kreis zum 24:22 und anschließend Malte Coors zum 25:22 trafen, war die Entscheidung gefallen.

Grüppenbühren/Bookholzberg II – Jever/Schortens II 28:26 (14:17). Im Hinspiel hatte Grüppenbühren eine knappe Niederlage kassiert. Auch dieses Mal tat sich die Mannschaft von Andreas Müller schwer gegen die engagierten Gäste und bekam weder den Spielmacher noch den Kreisläufer richtig in den Griff. So lag das Team nach einer Viertelstunde 6:10 im Rückstand. Erst nach der Pause stimmte die Leistung. Die Manndeckung gegen den gegnerischen Spielmacher zahlte sich aus. Die Gastgeber holten Tor um Tor auf. Nach der 21:20-Führung durch Kristen Krüger hieß es kurz darauf 24:21. Doch in den letzten zehn Minuten drohte die Partie zu kippen: Die Gäste schlossen zum 24:25 auf. Mit viel Kampf und Krampf brachte die HSG den Heimsieg letztlich unter Dach und Fach.