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Handball-WM 2017 der Frauen Nachwuchs der TS Hoykenkamp trifft Nationalspielerinnen

Von Lars Pingel | 14.12.2017, 18:03 Uhr

Eine mehr als 120-köpfige Delegation der TS Hoykenkamp hat einen Vorrundenspieltag der Handball-WM 2017 der Frauen in Oldenburg besucht. E- und D-Jugendspielerinnen standen bei zwei Partien für die Teams Spalier.

Die letzten vier Partien der Handball-Weltmeisterschaft 2017 der Frauen werden in Hamburg angepfiffen. An diesem Freitag stehen sich im Halbfinale zunächst (ab 17.30 Uhr) Norwegen und die Niederlande gegenüber. Dann (ab 20.30 Uhr) kämpfen Schweden und Frankreich um den Platz im Endspiel. Das wird am Sonntag ab 17.30 Uhr in der Barclay-Card-Arena ausgetragen, dort geht es für die Verlierer der beiden Partien schon ab 14.30 Uhr um die Bronzemedaillen. Diese Halbfinal-Begegnungen dürften bei dem einen oder anderen Handballer und Handball-Fan in der TS Hoykenkamp mit etwas Bedauern aufgenommen worden sein, hatten sich doch Teams aus ganz anderen Nationen in ihre persönliche Favoritenrolle gespielt. Mehr als 120 Personen des Vereins waren für einen Vorrundenspieltag nach Oldenburg gefahren. Dort erlebten einige der jüngsten TSH-Spielerinnen etwas ganz besonderes: Sie waren in der EWE Arena bei Einlaufzeremonien auf dem Feld dabei, berichtete Thorsten Stürenburg vom TSH-Förderverein.

TSH-Spielerinnen stehen Spalier

In Oldenburg hatten Russland, Dänemark, Montenegro, Japan, Brasilien und Tunesien ihre Gruppenspiele ausgetragen. E- und D-Jugendspielerinnen der TSH standen am zweiten Spieltag dieser Vorrunde bei zwei Partien Spalier. Zunächst für die Teams von Montenegro und Russland (24:28). Später übernahmen sie diese Aufgabe auch vor dem Vergleich zwischen Dänemark und Japan (32:18). Die jungen Hoykenkamperinnen waren vom Organisationsteam zuvor „genauestens eingewiesen“ worden, sagte Stürenburg. Sie „klatschen professionell die einlaufenden Nationalspielerinnen ab und machten dort ein gutes Bild“, lobte er. Am Nachmittag hatte sich die TSH-Delegation schon die Partie zwischen Brasilien und Tunesien (23:22) angesehen.

Erinnerungsfotos mit WM-Stars

Doch damit nicht genug: Junge TSH-Spielerinnenn und -Spieler, vor allem die Einlaufkinder, hatten auch noch kurz persönlich Kontakt zu den WM-Stars. „Durch den unermüdlichen Einsatz unseres Fotografen Hardy Mast stellten sich einige japanische Nationalspielerinnen für ein Gruppenbild zur Verfügung. Und das nach einer Niederlage. Ein tolles Erlebnis am Ende eines abwechslungsreichen Handballtags“, erzählte Stürenburg. Auch dänische Spielerinnen nahmen sich für ein Erinnerungsfoto mit den TSH-Aktiven Zeit.

Das Daumendrücken aus Hoykenkamp half ihnen nur bedingt. Für Japan war das Turnier nach einem 24:26 nach Verlängerung gegen die Niederlande im Achtelfinale beendet. Dänemark, das im Achtelfinale die DHB-Auswahl bezwungen hatte (21:17), schied dann in der Runde der letzten Acht gegen Schweden (23:26) aus. Dort war auch für die anderen beiden anderen „Oldenburger Teams“ Endstation. Montenegro, das zuvor mit 31:29 gegen Serbien gewonnen hatte, verlor mit 22:25 gegen Frankreich. Und Olympiasieger Russland, im Achtelfinale mit 36:35 nach Verlängerung gegen Südkorea erfolgreich, kassierte gegen den Titelverteidiger Norwegen eine 17:34-Klatsche.