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Hannes-Wendt-Turnier 2015 Kahlenberger HTC belegt in Delmenhorst Platz eins

Von Klaus Erdmann | 09.11.2015, 07:30 Uhr

Der HC Delmenhorst hat das Hannes-Wendt-Turnier 2015 ausgerichtet. Die Hockeyspieler des Kahlenberger HTC wiederholten ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Das Organisationsteam und die Gäste zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. Die HCD-Teams belegten die letzten Plätze.

Beim 73. Hannes-Wendt-Turnier des HC Delmenhorst haben die Herren des Kahlenberger HTC ihren Vorjahreserfolg wiederholt. Bei den Damen behauptete sich der Club zur Vahr. Der HCD – mit Orga-Chef Ulli Hader und Sportwart Werner Fleischer an der Spitze – erwies sich in den Hallen am Stadion und Am Wehrhahn einmal mehr als hervorragender Gastgeber. Einige Teams kündigten bereits für das nächste Jahr einen weiteren Besuch an.

Teams aus Dänemark dabei

Zehn Herren- und sieben Damenmannschaften – darunter befanden sich drei Zweitligisten – gingen bei diesem zweitägigen Turnier an den Start. Aus Dänemark reisten Herren der Hockeyclubs Slagelse (Meister) und Sorbymagle (Vize) an.

Die relativ wenigen Zuschauer erlebten erneut auf gutem Niveau stehende Auseinandersetzungen. In den Endspielen ging es spannend zu. Am Ende behielten die Damen des Clubs zur Vahr – in deren Reihen auch die ehemalige Delmenhorsterin Katharina Bremer spielt – mit 2:1 gegen den Kahlenberger HTC (beheimatet in Mülheim an der Ruhr) die Oberhand. Der Club zur Vahr spielt in der Oberliga Niedersachsen/Bremen, Kahlenberg gehört der 2. Bundesliga West an. Im Finale der Herren blieben zwei Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen unter sich. Zweitligist Kahlenberg behielt gegen den Regionalligisten Elberfelder TG Wupperrtal mit 7:5 die Oberhand.

Bei den Herren teilten sich der Rahlstedter HTC (Regionalliga Nord) und Slagelse HK die dritte Position. Bei den Damen nahm der Düsseldorfer SC nach einem 9:2 über den den Marienburger SC (Köln) den dritten Rang ein. Diese beiden Kontrahenten beteiligen sich demnächst in der Oberliga West an den Punktspielen.

HCD-Trainer ist mit seinen Teams zufrieden

Die Delmenhorster Teams landeten – wie befürchtet – auf den letzten Plätzen. Dennoch zeigte sich Hader, der beide Mannschaften auch während der Hallenrunden trainiert, mit dem Abschneiden seiner Schützlinge zufrieden. „Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren haben uns einige Spieler gefehlt“, erklärte Hader und verwies darauf, dass es einige achtbare Ergebnisse gegeben habe. Wichtig sei, dass die jungen HCDer gegen höherklassige Mannschaften wichtige Erfahrungen sammelten.

Wenig Zuschauer

„Es ist alles zufriedenstellend gelaufen“, ergänzte Hader. Allerdings sei die Zuschauerresonanz erneut enttäuschend.

Fleischer verwies darauf, dass sich die Besucher auf die Hallen am Stadion und Am Wehrhahn verteilen würden, zeigte sich mit der Resonanz aber ebenfalls nicht zufrieden: „Das ist mager.“ Der mangelhafte Zuspruch könne auch daran liegen, dass den Teilnehmerfeldern im Gegensatz zu früher kein Erstligist angehöre („Gleichwohl haben wir bei den Herren sehr ordentliches Hockey gesehen“). Der Sportwart berichtete aber auch davon, dass ein deutscher Spitzenverein vor dem Turnierstart in Bremen zunächst einmal einen recht umfangreichen „Wunschzettel“ präsentiert habe.

Die Schiedsrichter, die an den beiden Tagen die Treffen leiteten, gehören dem HC Delmenhorst oder dem Bremer Hockeyverband an. Ferner musste jeder Teilnehmer bei einer Begegnung zwei Unparteiische stellen.