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Hannover 78 II steigt ab HC Delmenhorst bleibt trotz Niederlage Oberligist

Von Klaus Erdmann | 15.02.2016, 19:07 Uhr

Mit dem 4:13 (1:5) gegen den führenden Club zur Vahr hat das Damenteam des Hockey-Clubs Delmenhorst am Sonntag eine deutliche Niederlage kassiert. Die Schützlinge von Ulli Hader erkämpfen sich den Oberliga-Verbleib.

Mit dem 4:13 (1:5) gegen den führenden Club zur Vahr hat das Damenteam des Hockey-Clubs Delmenhorst am Sonntag eine deutliche Niederlage kassiert. Eine Schlappe, die die Spielerinnen von Trainer Ulli Hader jedoch relativ leicht verkraften können: Bereits am Samstag, durch das 3:4 von Hannover 78 II beim Braunschweiger THC, stand fest, dass der HCD nicht aus der Oberliga absteigen muss. Die Landeshauptstädterinnen (zwei Punkte), die die Delmenhorsterinnen (sechs Zähler) am Samstag, 14 Uhr, zum letzen Saisonspiel empfangen, müssen die dritthöchste deutsche Spielklasse hingegen verlassen. Der HCD, für den es von Anfang an gegen den Abstieg ging, hat sich den Klassenerhalt erkämpft.

Auch am Sonntag zeigte man wieder bravourösen Kampfgeist. Gleichwohl stand das Team gegen Meisterschaftsfavorit Club zur Vahr auf verlorenem Posten. Das lag zum einen an der individuellen Überlegenheit des Ersten. Eine ganz wichtige Rolle spielte aber auch die Tatsache, dass dem HCD lediglich eine Auswechselspielerin zur Verfügung stand. Dem Kader der Bremerinnen gehörten zehn Aktive an.

Ex-Delmenhorsterin Katharina Bremer stark

Dem Vorletzten bleibt der Trost, dass ihm das erste und das letzte Tor gelang. Katharina Mende sorgte für die überraschende Führung (3.). Zwei Minuten später gelang Ricarda Busch der Ausgleich. In der Folgezeit hielt der Außenseiter die Begegnung offen. Janine Naumann scheiterte an Vahrs Schlussfrau Chantal Bausch (9.). Auf der Gegenseite hatte Sonia von Salzen Pech (11., Pfosten). Zwischen der 24. und der 29. Minute sorgte der Club zur Vahr mit vier Treffern für die Vorentscheidung. Die ehemalige HCD-Leistungsträgerin Katharina Bremer leitete die Wende ein.

Auch nach dem Wechsel blieb der Gast am Drücker und zog auf 9:1 davon. In der letzten Viertelstunde des Nachbartreffens – nach einer 43-minütiger Torflaute – traf auch der HCD wieder. Dabei gingen die Tore ausnahmslos auf das Konto der dreimal erfolgreichen Naumann.

Personalprobleme beim HC Delmenhorst

Coach Hader verwies auf den kleinen Kader und ergänzte, dass Malin Hüllemann krank in die Begegnung gegangen sei. „Bei Vahr hat alles geklappt. Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen, aber sie ist relativ egal.“ Die herausragende Ulrike Behnken blickte zurück: „Den Grundstock zum Klassenerhalt haben wir in den ersten beiden Spielen gelegt.“ HCD startete mit einem 5:2 gegen den Braunschweiger THC, erreichte dann ein 4:4 gegen Eintracht Braunschweig und sammelte somit in den ersten Partien vier der sechs Punkte, die ihm den Verbleib in der Oberliga bescheren.