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Heimspiel für Tischtennis-Oberligist Huder Optimismus hält sich in Grenzen

Von Andreas Giehl | 09.01.2015, 21:22 Uhr

Die Oberliga-Tischtennisspieler des TV Hude gehen skeptisch ins Heimspiel gegen Torpedo Göttingen. Die Verletzung von Simon Pohl trübt die Stimmung.

Am Sonntag starten die Tischtennisspieler des TV Hude in die Rückrunde. Der Oberliga-Siebte (7:11 Punkte) empfängt um 13 Uhr in der Jahnhalle Torpedo Göttingen. Gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn, der als Sechster 9:9 Zähler aufweist, gehen die Gastgeber nicht unbedingt mit großem Optimismus in die Partie.

Die Hinrunde hat gezeigt: Hude befindet sich in keiner einfachen Saison. Vornehmlich in den Heimspielen lief nicht alles rund. Bisher schlägt hier nur ein glanzloses 9:6 gegen Schlusslicht TuS Seelze positiv zu Buche. Enttäuschungen mussten bei den 7:9-Pleiten gegen Wolfenbüttel und Bledeln verdaut werden. Auch das 8:8 gegen Oesede konnte die Huder nicht zufrieden stimmen. Der Vorsprung zum Relegationsplatz beträgt einen Punkt.

Pohl am Knie verletzt

Um sich vom achten Rang etwas abzusetzen, käme aus Sicht der Huder ein Heimsieg genau zur rechten Zeit. Aber kaum hat das neue Jahr begonnen, da muss Frontmann Felix Lingenau die Erwartungen schon wieder herunterschrauben: „Simon Pohl hat sich vor einer Woche eine Schleimbeutelentzündung im Knie zugezogen. Wir müssen abwarten.“

Hinspiel ging verloren

Außerdem stellt sich die Frage, ob Immanuel Mieschendahl und Alex Hilfer den Kopf für Tischtennis frei haben. Mieschendahl ist in diesen Tagen zum zweiten Mal Vater geworden, Hilfer hat am Montag seinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr in Stralsund begonnen.

Lingenau: „Das Hinspiel haben wir mit 7:9 verloren. Damals war Göttingen mit 9:3 Punkten in der Spitzengruppe. Dann hat sich Cedric Meissner, ein absoluter Leistungsträger, den Arm gebrochen.“ Gegen die Huder soll Meissner wieder mitwirken.