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Heimspiel gegen Elsflether TB HSG Hude/Falkenburg verhalten optimistisch

Von Richard Schmid | 08.09.2017, 16:57 Uhr

Zweites von drei Heimspielen in Folge: Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg erwarten am Samstag (19 Uhr) in der Halle am Huder Bach den Elsflether TB.

Nach dem mühsamen 29:28 vergangene Woche gegen den TV Oyten II rechnet sich die HSG nun gute Chancen auf den zweiten Saisonsieg aus. „Ohne den Gegner unterschätzen zu wollen, sehe ich uns doch als Favorit“, sagt Trainer Timo Stein zu den Aussichten seiner Handballerinnen. Vor allem der Abgang der in den vergangenen Jahren überragenden Jennifer Adami (zum Drittligisten SFN Vechta) schwächte das Team aus der Wesermarsch deutlich. „Adami war im Team der Elsfletherinnen Dreh- und Angelpunkt, ihr Weggang lässt sich sicher nicht so leicht kompensieren“, meint Stein. Das wurde auch im ersten Saisonspiel deutlich, das Elsfleth mit beim ATSV Habenhausen klar mit 17:27 verlor.

Einige personelle Fragezeichen

Inwieweit Stein seine beste Sieben am Samstag präsentieren kann, ist noch völlig offen. Auf jeden Fall verhindert sind Lisa-Marie Hillmer und Frauke von Freeden, die beide noch in Urlaub sind. Ashley Butler brachte von ihrem Südkorea-Trip mit der US-Nationalmannschaft eine Schulterverletzung mit und Mareen Rump musste aufgrund von Magen-Darm-Problemen ihr Donnerstagstraining ausfallen lassen. Hinter dem Einsatz beider Spielerinnen steht also noch ein Fragezeichen. „Ich gehe aber davon aus, dass beide Spielerinnen rechtzeitig fit sind“, zeigt sich Stein optimistisch. Ob Leistungsträgerin Jessica Galle spielen kann, ist ebenfalls noch nicht geklärt. „Eigentlich ist sie beruflich verhindert, versucht das aber noch irgendwie zu ändern“, sagt Stein. Verstärkt wird der Kader auf jeden Fall durch Carina Kramer aus der zweiten Mannschaft.

Testspiel gegen die Männermannschaft

„Wir sind es ja angesichts unseres kleinen Kaders gewohnt, alle möglichen Kombinationen zusammen zu schustern“, meint Stein, der noch in den letzten Trainingseinheiten verschiedene variable Deckungsvarianten einstudieren ließ. „In einem halbstündigen Trainingsspiel gegen unsere ersten Herren haben wir zudem einiges ausprobiert“, sagt Stein. Trotz der vorhandenen Personalprobleme sieht der HSG-Coach dem Spiel gegen den Elsflether TB jedenfalls mit verhaltenem Optimismus entgegen.