Ein Angebot der NOZ

Hermes-Junior-Super-Cup U11-Turnier mit Werder, Liverpool und Dortmund

Von Klaus Erdmann | 12.06.2015, 00:00 Uhr

Internationalen Hermes-Junior-Super-Cup wirken auf der DTB-Anlage 36 in- und ausländische U11-Teams mit. Die weitesten Anreisen legen Gäste aus Japan und Brasilien zurück.

Delmenhorst. Wer sich für den Stellenwert des 2. Internationalen Hermes-Junior-Super-Cups interessiert, dem sei gesagt, dass Teilnehmer aus Japan und Brasilien anreisen, um bei diesem großen Turnier der U11-Fußballmannschaften auf der Anlage des DTB an den Start gehen zu können. Das stets stimmungsvolle Event beginnt am Samstag um 8.45 (Einlaufen) bzw. 9.45 Uhr (erste Spiele). Am Sonntag ab 10 Uhr werden die reizvollen Treffen des Nachwuchses fortgesetzt. Die 36 Mannschaften spielen zunächst in sechs Gruppen gegeneinander.

Auch Porto und Fulham dabei

Neben dem FC Toreros Tokio und dem EC Juventude (Brasilien), reisen Olympique Marseille, FC Liverpool, FC Porto und FC Fulham aus dem Ausland an. Spieler der deutsch-tschechischen Fußballschule, nationale Teilnehmer (u. a. Titelverteidiger Hertha BSC Berlin, Werder Bremen und Borussia Dortmund), Vertreter aus der Region wie VfL Stenum, TSV Ganderkesee und FC Hude sowie die Delmenhorster Mannschaften DTB, Hasbergen und Jahn sorgen ebenfalls für ein buntes Bild.

Brasilianer und Japaner am Freitag im Rathaus

Die jungen Spieler und deren Betreuer nehmen nicht selten beachtliche Strapazen auf sich, um beim „Cup“ dabei zu sein. Die Brasilianer sind am Donnerstag in Frankfurt am Main gelandet und fliegen am Montagabend zurück. „Erstmals geht ein brasilianisches Vereinsteam an den Start“, betont Michael Zoll, der mit Christian Schlemm an der Spitze des großen Organisationsstabes steht. Die Brasilianer und die Japaner, die am Donnerstag aus Dortmund abgeholt wurden und die ebenfalls am Montag den Heimflug antreten, werden am Freitag, 14 Uhr, von Oberbürgermeister Axel Jahnz im Rathaus empfangen.

2000 Essen werden verteilt

Jeder Mannschaft steht mindestens ein Betreuer zur Seite. „Das ist nicht einfacher geworden“, verweist Zoll auf die mühselige Suche nach Helfern. Schließlich müssten einige Teams auch vor und nach dem Turnier betreut werden. Zoll: „Manche Leute nehmen sich dafür Urlaub. Das ist toll.“

Erstmals starten Liverpool, Marseille, Rasenballsport Leipzig und TSG 1899 Hoffenheim bei diesem großen Turnier. Sowohl Zoll als auch dessen Partner Schlemm sind insbesondere auf den FC Liverpool gespannt. In Bremen existiert ein Fanklub der Engländer, der zwei Betreuer stellt.

Für Kurzweil sorgt auch eine Tombola, die u. a. mit 50 Bundesliga-Trikots und 60 Bällen bestückt ist (jeweils mit Unterschriften). An beiden Tagen werden auf der Anlage Am Kleinen Meer rund 2000 Essen ausgegeben. „Da sind wir aber ganz tiefenentspannt“, sagt Schlemm, Geschäftsführer des Stuhrer A1 Hotels. Die Aussage verwundert nicht, denn im letzten Jahr haben nach Schlemms Angaben 2500 Bratwürste und 150 Kilo Pommes die Besitzer gewechselt.