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Hockey-Oberliga Damen des HC Delmenhorst müssen noch bangen

Von Klaus Erdmann | 12.06.2015, 20:57 Uhr

Eventuell steigen zwei Teams aus der Hockey-Oberliga der Damen ab – dann wäre der HC Delmenhorst arg gefährdet. Die Herren des HCD spielen beim Club zur Vahr.

Sowohl die Damen (15 Uhr) als auch die Herren (17 Uhr) des Hockey-Clubs Delmenhorst gastieren heute beim Club zur Vahr. Ulli Hader, der beide Mannschaften trainiert, steht also gewissermaßen vor einem „Doppel-Spieltag“.

„Im Falle des Klassenverbleibs würde man bei den Damen von einem guten Saisonabschluss sprechen“, sagt der Coach. Allerdings sei es möglich, dass – wie bei den Herrenteams in der Halle – zwei Vertretungen absteigen müssten. „Zwar ist die Wahrscheinlichkeit gering, aber das war sie ein, zwei Spieltage vor Saisonende bei den Herren in der Hallensaison auch“, erklärt der Coach und erinnert damit an den Oberliga-Abstieg dieser Mannschaft. Entsprechend sei man gewarnt.

Nützlicher Rat des Staffelleiters: „Am besten die Punkte selbst holen“

Haders Überlegungen basieren auf Informationen von Sportwart und Staffelleiter Frank Selzer, der dem HCDer mitgeteilt hat, unter welchen Umständen zwei Mannschaften absteigen müssten. Selzers Fazit: „Es müssen sehr viele Ereignisse eintreten, die in ihrer Gesamtheit nicht sehr wahrscheinlich sind. Am besten ist es aber, seine Punkte selbst zu holen.“

Herren wollen Rang drei

Nach dem 1:5 im Hinspiel gelten die Delmenhorsterinnen beim Tabellenzweiten Club zur Vahr als klarer Außenseiter. Die Spielerinnen Uli Behnken, Merle Doering, Svenja Meer, Melissa Mundt, Anne Bäume, Yvonne Hinz und Annika Snopienski fehlen. Dafür dürften Quereinsteigerin Denise Dörffer, Rückkehrerin Katharina Mende und die vom Wilhelmshavener THC zum HCD gewechselte Yiva Kochskämper erstmals zum Einsatz kommen.

Die Herren des HCD, die die erste Begegnung mit dem Club zur Vahr II mit 4:1 gewannen und die Platz drei anstreben, sind Favorit. Allerdings muss Hader auf Jan Speer, Jan von Bassen (beide Urlaub), Stephen Kramer und Philipp Bachner (beide fehlen berufsbedingt) verzichten.