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Hockey-Oberliga HC Delmenhorst muss für die Hockey-Verbandsliga planen

06.06.2018, 08:33 Uhr

Delmenhorst Eine Ära neigt sich dem Ende entgegen: Der HC Delmenhorst steht nach einer Klatsche im Kellerduell in Goslar vor dem Abstieg aus der Hockey-Oberliga.

Nach dem 0:6 (0:3) beim Goslarer HC sind die Chancen der Herren des Hockey-Clubs Delmenhorst (HCD) auf den Klassenverbleib nur noch theoretischer Natur. Zwar beträgt der Rückstand auf die Abstiegskonkurrenz fünf Punkte und es stehen noch zwei Spiele aus, doch an der Lethestraße geben sie sich realistisch. Der HCD plant für die Verbandsliga.

„Am Samstag spielen wir beim Braunschweiger THC. Das ist eine andere Welt“, sagt Trainer Rene Pawelski. Nach elf Spielen führen die Braunschweiger, denen der Titel nicht mehr zu nehmen ist, die Tabelle mit optimalen 33 Punkten und 74:5 Toren an. Das letzte Spiel findet am 16. Juni bei Hannover 78 II statt.

In Goslar bestand der Kader der Gäste lediglich aus zwölf Aktiven. Pawelski, der das Tor hütete, sagte: „Unter anderem fehlten uns Stephen Kramer, der fast 80 Prozent unserer Tore macht, und Mittelfeldmotor Ulli Hader. Die Spieler, die dabei waren, haben alles gegeben.“ Das 0:6 spiegele nicht den Verlauf der Begegnung wider.

Es gelte nun, so Pawelski, erhobenen Hauptes aus der Liga zu gehen. Danach müsse man einen Neustart in der Verbandsliga versuchen. Er ist zuversichtlich: „Ich habe ein Feedback, nach dem der Kader zu 90 Prozent zusammenbleibt.“ Wichtig sei, dass die Trainingsbeteiligung besser wird. Pawelski steht weiterhin zur Verfügung: „Ich möchte als Betreuer im Hintergrund die Fäden ziehen und organisieren. Mir macht die Arbeit Spaß.“ Ob Cheftrainer Christian Bremer seine Arbeit beim HC Delmenhorst fortsetzt, steht noch nicht fest.