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Hockey-Verbandsliga HC Delmenhorst setzt Spaziergang fort

Von Klaus Erdmann | 11.01.2016, 23:26 Uhr

Die Verbandsliga-Herren des HC Delmenhorst haben ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt: Im Heinspiel gegen den Tabellenzweiten HC Moormerland feierte der HCD einen klaren 16:7 (8:4)-Erfolg.

Kurz vor dem Abpfiff der Partie schien es so, als würde Stephen Kramer, Aktiver des Hockey-Clubs Delmenhorst, die Forderung seines Spielertrainers Ulli Hader („Wir wollen mit zehn Toren Differenz gewinnen“) erfüllen. Doch Kramer vergab eine vielversprechende Gelegenheit und so blieb es beim 16:7 (8:4) für die Gastgeber. Mit diesem auch in der Deutlichkeit verdienten Sieg gegen „Verfolger“ HC Moormerland setzten die HCD-Herren ihren Spaziergang durch die 1. Verbandsliga Bremen fort. Nach vier Treffen belegt der Oberliga-Absteiger mit optimalen zwölf Punkten und 53:22 Toren, Rang eins. Tabellenzweiter Moormerland meldet sieben Zähler und 22:28 Treffer.

HC Delmenhorst zeigt viele gelungene Kombinationen

Der HCD begann offensiv und aggressiv und führte bereits nach zwei Minuten mit 2:0. In der 10. Minute gelang Nils Hübner das 5:0. Trainer Hader lobte sein Team: „Das sieht von außen sehr gut aus.“ Moormerland nahm eine Auszeit und fand anschließend etwas besser ins Spiel. Nach dem 5:2 verhinderte Gäste-Torwart Arne Wenzel zunächst weitere Gegentreffer. Über das 7:2 kamen die Delmenhorster zu einer beruhigenden 8:4-Pausenführung. Die Zuschauer in der Willmshalle erlebten eine auf gutem Niveau stehende erste Halbzeit, in der der Favorit einige gelungene Kombinationen zeigte.

In der 45. Minute gelang Moormerlands Patrick Waldecker, der fünf Treffer beisteuerte, das 10:7. Während der letzten Viertelstunde traf nur noch der HCD. „Wir wollten Druck ausüben“, meinte Ulli Hader, der in der 40. Minute Torwart Jannik Pleil auswechselte, um einen weiteren Feldspieler aufbieten zu können. „Wir haben zuviel zugelassen und zu wenig aus unseren Chancen gemacht. In diesem Spiel waren 25 Tore möglich. Für uns war es wichtig, einen klaren Sieg einzufahren.“ Das ist dem HCD gelungen – wenn auch „nur“ mit neun Toren Differenz.