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Horse Trials 2017 in Strzegom Pauline Knorr und Heike Jahncke platziert

Von Lars Pingel | 23.05.2017, 09:31 Uhr

Pauline Knorr und Heike Jahncke vom RV Ganderkesee haben beim internationalen Vielseitigkeitsturnier im polnischen Strzegom, den „Horse Trials 2017“, Platzierungen unter den besten Zehn erreicht.

Pauline Knorr und Heike Jahncke vom RV Ganderkesee haben beim internationalen Vielseitigkeitsturnier im polnischen Strzegom, den „Horse Trials 2017“, Platzierungen erreicht. Jahncke wurde mit Mighty Spring in der CCI*-Prüfung Neunte; Knorr belegte in der CIC**-Konkurrenz mit Starlight den siebten Rang. Weltmeisterin Sandra Auffarth, ebenfalls vom RV Ganderkesee, startete dort mit Nachwuchspferden, die Erfahrungen sammeln sollten.

Knorr im Gelände ohne Hindernisfehler

Pauline Knorr, in Warendorf stationierte Sportsoldatin, beendete die erste Teildisziplin mit 51,40 Fehlerpunkten auf dem zehnten Rang. Den 3025 Meter langen Geländeparcours bewältigte sie mit ihrem zehnjährigen Oldenburger ohne Hindernisfehler. Sie erhielt nur vier Minuspunkte für das Überschreiten der vorgegebenen Zeit. Nach einem Abwurf im abschließenden Springen hatte sie 59,40 Minuspunkte auf ihrem Konto – Platz sieben. Sieger wurde Kai Rüder (Fehmarn) mit Coin Toss mit 45,50 Minuspunkten.

Jahncke und Mighty Spring gingen im CCI*-Wettbewerb als 14. nach der Dressur (47,00) in die weiteren Teildisziplinen. Nach einem fehlerfreien Geländeritt in der vorgegebenen Zeit und einem Fehler im Springen wurden sie dann Neunte (51,00). Der Tscheche Miloslav Prihoda sicherte sich mit Ferreolus Lat den ersten Platz (43,60).

Auffarth trat mit dem französischen Wallach Viamant Du Matz in einer CICO-Drei-Sterne-Prüfung an. Für den Achtjährigen war es das Debüt auf dem zweithöchsten Schwierigkeitsgrad. Der Bergedorferin gelang mit ihm zum Abschluss ein fehlerfreies Springen – das schafften nur noch zwei weiteren der 30 Paare, die in den Parcours gegangen waren. Auf einer anspruchsvollen Geländestrecke hatte Auffarth am Tag zuvor eine Verweigerung verzeichnet, die zudem viel Zeit kostete. Damit waren 52,00 Punkte zu den 57,20 aus der Dressur hinzugekommen. Die sechsjährige Dicara sollte in der CIC*-Prüfung ebenso wie der gleichaltrige Quadro Jape, mit dem Auffarth die Platzierung knapp verpasste, und die siebenjährige Dayton Beach in der CCI*-Konkurrenz Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln.

Deutsches Team siegt im Nationenpreis

Kai Rüder feierte in der Drei-Sterne-Prüfung seinen zweiten Erfolg. Mit Colani Sunrise erzielte er mit 51,90 Minuspunkten das beste Ergebnis. Zweiter wurde Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Butts Avedon (57,40) vor Falk Westerich (Rupertshofen) mit FBW Gina (57,80). Dibowski und Westerich gehörten mit Beeke Jankowski (Schmalensee) und Jörg Kurbel (Rüsselsheim) mit Entertain You zum deutschen Team, das den Auftakt der Nationpreisserie des Weltreiterverbands FEI gewann. Mit 179,10 Minuspunkten lag das Quartett klar vor Großbritannien (233,90) und Schweden (247,50).