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HSG Delmenhorst Andre Haake läuft 2018/2019 nicht mehr für HSG auf

Von Heinz Quahs und Lars Pingel | 07.01.2018, 19:32 Uhr

Andre Haake wird in der kommenden Saison 2018/2019 nicht mehr als Spieler für die HSG Delmenhorst auflaufen. Die Verantwortlichen des Handball-Verbandsligisten würden ihn gerne in anderer Funktion im Verein halten.

Andre Haake wird in der kommenden Saison nicht mehr als Spieler für die erste Mannschaft der HSG Delmenhorst auflaufen. Das teilte der Rückraumspieler des Tabellenführers der Handball-Verbandsliga am Sonntag mit. Nach Gesprächen mit den Verantwortlichen ist klar, dass für 2018/2019 nicht mehr mit Haake als Aktivem der ersten Herren geplant wird, da man für die Mitteposition einen jüngeren Akteur verpflichten möchte. Die HSG-Führung möchte Haake aber weiterhin im Verein halten und hat ihm verschiedene Angebote unterbreitet, über die noch weitere Gespräche notwendig sein werden.

Andre Haake spielt seit 2010 für die HSG

Der 32-jährige Haake war im Sommer 2010 vom damaligen Oberliga-Meister TSG Hatten-Sandkrug zur HSG gewechselt. Im Januar 2011 wurde er Spielertrainer des Landesligisten und führte die Mannschaft später in Zusammenarbeit mit Stefan Neitzel in die Verbandsliga. Gemeinsam mit Werner Rohlfs, der im Sommer 2014 zur HSG kam, gelang 2015 der Aufstieg in die Oberliga. Im November 2016 hatte Haake dann angekündigt, am Ende der Spielzeit 2016/17, die mit dem Abstieg in die Verbandsliga endete, das Traineramt abzugeben. Auch Rohlfs trat zurück. Haake blieb aber Spieler des Teams, das unter Neu-Trainer Jörg Rademacher in der Verbandsliga nach elf von 26 Partien den Spitzenplatz belegt. Es hat vier Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten SG Neuenhaus/Uelsen. Haake ist mit 44 Saisontoren (10 Siebenmeter) aus zehn Einsätzen drittbester Torschütze der Mannschaft.

Haake hätte gerne seinen Platz als Spieler in der Mannschaft behalten, erklärte er, aber nach der Absage durch die HSG sei er nun für weitere Planungen offen, denn er will weiterhin spielen. Er wird dem HSG-Team aber auf jeden Fall bis zum Saisonende zur Verfügung stehen, um das Ziel, den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga Nordsee, perfekt zu machen.