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HSG Delmenhorst verliert Heimspiel JSG Ganterhandball bietet dem Spitzenreiter Paroli

Von Jörg Schröder | 10.03.2015, 21:30 Uhr

Die B-Jugend-Handballer der JSG Ganterhandball und der HSG Delmenhorst haben ihre Landesliga-Punktspiele verloren.

Die B-Jugend-Handballer der JSG Ganterhandball boten im Heimspiel gegen den Tabellenführer TV Oyten eine spielerisch starke Leistung. Trotzdem mussten sie eine 28:29-Niederlage hinnehmen. Das Team der HSG Delmenhorst führte gegen den ATSV Habenhausen bereits mit 14:11, dann verlor es den Faden und gab die Partie noch mit 26:30 ab.

HSG – ATSV Habenhausen 26:30 (12:11)

Nach dieser Niederlage im Duell mit dem Konkurrenten um den siebten Tabellenplatz sind die Delmenhorster am letzten Saisonspieltag auf Schützenhilfe angewiesen. Der Rang ist so begehrt, weil er es ermöglicht, in der Relegation 2015/2016 die Vorrunde zu überspringen. Um diesen zu erreichen, muss die HSG am 22. März gewinnen und auf einen Sieg des TuS Harsefeld über den ATSV hoffen. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich, und der spricht für die Delmenhorster, die in Habenhausen mit acht Toren Unterschied gewonnen hatten. Im Rückspiel gerieten sie 1:5 in Rückstand, fanden dann ihren Rhythmus und erspielten sich über die 12:11-Pausenführung ein 14:11. Statt sicher weiterzuspielen, verfiel das HSG-Team in Hektik, leistete sich Ballverluste, kassierte unnötige Zeitstrafen und musste den Ausgleich hinnehmen. Dann blieb die Partie umkämpft, ehe die Gäste in den Schlussminuten den Sack zumachten.

Ganterhandball – TV Oyten 28:29 (15:14)

Gegen den Tabellenführer zeigte die JSG eine starke Leistung. Vor allem in der ersten Halbzeit setzte sie die Akzente. Einzig die Torausbeute störte JSG-Trainer Torben Müseler ein wenig, denn seine Spieler schafften es nicht, ihre spielerische Überlegenheit bis zur Pause in eine höhere Führung umzumünzen. Auch nach Wiederbeginn blieb die Partie hart umkämpft. Beim Stand von 27:26 wurde ein Tempogegenstoßtor der JSG nicht anerkannt. Mit drei Treffern in Folge schaffte Oyten dann doch noch die Wende. „Wir können aber trotzdem stolz auf unsere Leistung sein“, sagte Müseler.