Ein Angebot der NOZ

HSG Grüppenbühren/Booholzberg II Sebastian Mielcarek ersetzt Andreas Dunkel

Von Jörg Schröder, Jörg Schröder | 08.11.2016, 16:23 Uhr

Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Das war kein gutes Wochenende für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II und den TV Neerstedt II in der Handball-Landesklasse.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - VfL Rastede 28:33 (15:18).Nach der Trennung von Trainer Andreas Dunkel unter der vergangenen Woche hat nun Sebastian Mielcarek aus der eigenen dritten Vertretung das Zepter übernommen. In der Anfangsviertelstunde lief es für seine Mannschaft gegen den Tabellenzweiten trotz aller Bemühungen überhaupt nicht. Die Angreifer verzettelten sich in Einzelaktionen, die Abwehr stand alles andere als sicher, und auch die Torhüter bekamen kaum eine Hand an den Ball. Nach dem 7:14 (15.) ging jedoch ein Ruck durch die HSG-Mannschaft, die nun in allen Teilen erheblich engagierter und konzentrierter zu Werke ging. Lohn der Anstrengungen: Fünf Treffer in Folge und der 12:13-Anschluss innerhalb von nur fünf Minuten. Dennoch lagen die Gastgeber zur Pause wieder mit 15:18 in Rückstand. In der zweiten Spielhälfte versuchte die HSG, die Partie offen zu halten. Doch die Gäste zogen ihr Pensum routiniert durch, führten immer mit drei bis fünf Toren und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Milcarek zeigte sich nach dem Spiel aber nicht unzufrieden: „Wir haben uns achtbar aus der Affäre gezogen“, meinte er.

Neerstedt II - Eintracht Wiefelstede 25:28 (11:14). Andre Schröder-Brockshus brachte den TV Neerstedt II in der 1. Minute mit 1:0 in Führung, danach warfen beide Mannschaften satte neun Minuten lang keinen Treffer. Die Gäste leisteten sich in dieser Phase einige technische Fehler, die der TVN aber nicht zu weiteren Torerfolgen nutzen konnte. Bis zum 7:7 (18.) verlief die Partie sehr ausgeglichen. Die Hausherren hatten bereits da große Probleme, den treffsicheren Rechtsaußen Christian Schlick (9 Treffer) in den Griff zu bekommen. Sie selbst scheiterten häufiger am starken Gästetorhüter. So stand in der 22. Minute ein 7:10 zu Buche. Nach Wiederbeginn versuchte die Mannschaft um Spielertrainer Philipp Hollmann alles, um das Blatt noch einmal zu wenden – vergeblich. Fünf Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit ließen keine Aufholjagd zu. Wiefelstede zog auf 22:16 (44.) davon. Ein wenig Hoffnung keimte auf, nachdem Brockshus in der 56. Minute zum 24:26-Anschluss getroffen hatte. Zu mehr reichte es aber nicht.