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HSG Grüppenbühren/Bookholzberg Coach Müller dreht an den richtigen Stellschrauben

Von Heinz Quahs, Heinz Quahs | 12.11.2017, 16:37 Uhr

Das war wichtig: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hat in der Handball-Verbandsliga ihr Heimspiel gegen den Mitaufsteiger TuS Sulingen mit 29:27 (16:15) gewonnen.

Wenige Minuten nach dem wichtige Sieg in der Handball-Verbandsliga gegen den Mitaufsteiger zitterten Andreas Müller noch immer die Hände. „Zum Schluss haben wir es dann noch einmal unnötig spannend gemacht, weil unsere Chancenverwertung mal wieder mangelhaft war“, sagte der Trainer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nach dem 29:27 (16:15) über den TuS Sulingen. Doch Müller hielt auch fest: „Es war insgesamt erneut eine starke Leistung meiner Mannschaft.“

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg kam schwer in die Partie. Sie bekam lange Zeit keinen Zugriff auf den starken Sulinger Rückraum mit Björn Meyer und Jannik Knieling. „Trotzdem sind wir ruhig geblieben und in unserer Auszeit habe ich einige kleine Stellschrauben verändert“, erklärte Müller.

Youngster Henk Braun überzeugt

Denn ab Mitte der ersten Halbzeit lief dann das Angriffsspiel der Gastgeber besser. Besonders Youngster Henk Braun, der bereits vorher in der A-Jugend-Bundesliga aufgelaufen war, zeigte sich als Bereicherung im HSG-Spiel. Denn in der Deckung kam kaum einmal ein gegnerischer Angreifer an ihm vorbei und im Angriff war er als Kreisläufer ein ständiger Unruheherd. Im HSG-Tor machte Jan-Bernd Döhle im Verbund mit der Deckung ein überragendes Spiel, weshalb sich die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nach einer lange Zeit ausgeglichenen Partie ab Mitte der zweiten Halbzeit dank seiner Ballgewinne auf 25:20 (48.) absetzte.

Sulingen schien geschockt. Doch ausgerechnet in der Schlussphase ließen die Gastgeber acht hochkarätige Möglichkeiten teilweise sträflich liegen. Sulingen blies deshalb noch einmal zur Aufhohljagd und machte die Schlussphase richtig spannend. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff gelang der HSG dann aber die endgültige Entscheidung, als Marcel Behrens per Strafwurf unter dem Jubel der Zuschauer den letzten Treffer zum 29:27 markierte.